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„Die Halbzeitbilanz der Zukunftskommission Landwirtschaft der Bundesregierung zeigt, welche Herausforderung der notwendige Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft für alle Beteiligten ist. Die Erkenntnis, dass das aktuelle Agrarmodell einer Exportstrategie sozial und ökologisch in die Sackgasse geführt hat, ist eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit. Nur dann ist klar, dass ein einfaches ‚Weiter-so‘ keine Option ist. In einem breiten Dialog müssen aus vielen Akteurinnen und Akteuren mit vielen sehr unterschiedlichen Sichtweisen und Interessen Verbündete werden, die sich auf einen gemeinsamen Weg heraus aus einem System der Ausbeutung von Mensch und Natur verständigen“, kommentiert Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die heutige Vorstellung der Halbzeitbilanz der Zukunftskommission Landwirtschaft der Bundesregierung. Tackmann weiter:

„Ein Erfolg wird auch daran gemessen werden, dass nicht nur Linderung für Symptome gefunden wird, sondern auch die Ursachen beseitigt werden. Dazu gehört, die Konzernübermacht entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu beseitigen und die konzernfreundliche Agrarpolitik zu beenden. Und dazu gehört auch, die bisher Profitierenden an der Finanzierung der Transformation angemessen zu beteiligen. Die Landwirtschaft muss befreit werden vom Zwang, möglichst billig Waren zu produzieren, damit sie die Freiheit hat, im Gemeinwohlinteresse nachhaltig und möglichst regional die Versorgung mit Lebensmitteln zu sichern, ohne sich selbst auszubeuten und unsere Lebensgrundlagen zu gefährden. Das ist in ihrem eigenen, aber auch in unser aller Interesse.“

F.d.R. Benjamin Wuttke
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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