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Der Bericht von Lea Techert aus Alt Ruppin zu ihrer Teilnahme am Planspiel, an dem sie auf Einladung von Kirsten Tackmann teilnahm.

Kirsten Tackmann und Lea Techert

Auch ich bin vom 4. bis 7. Juni in Berlin gewesen um bei dem Planspiel Jugend und Parlament, welches jedes Jahr im Reichstaggebäude stattfindet, teilzunehmen.

Von einem freundlichen und hilfsbereiten Besucherdienst bis hin zu interessanten Gesprächen war alles geboten.

Über 300 Politik interessierte Menschen haben sich im Plenarsaal zusammengesetzt um dann später in einzelne Parteien und Fraktionen unterteilt zu werden.

Für mich war es interessant in eine Rolle als Abgeordnete des Bundestages hineinzuschlüpfen mit fiktiven Lebenslauf und einer fiktiven Partei, welche der SPD angehaucht ist. Dies war eine gute Möglichkeit gewesen, die Dinge auch aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten und zu sehen, womit Politiker jeden Tag zu kämpfen haben.

Mit dem Wunsch politischen Austausch zu fördern und mehr Verständnis bei anderen Meinungen zu gewinnen ging ich in dieses Projekt hinein, wobei die Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Tackmann mich dazu einlud und ich ihr sehr für die Erfahrung danke.
Als die Möglichkeit aufkam mit ihr persönlich ins Gespräch zu kommen, war eine lockere, freundlichen Atmosphäre vorhanden, und nach der Vorstellung ihrer Mitarbeiter ging ich in eine „echte“ Arbeitsgruppe zum Thema Ernährung und Landwirtschaft und habe somit den Vergleich zu dem gespielten Arbeitsgruppen gehabt. Es hat sich nicht viel genommen.

Durch dieses Projekt habe ich mehr Respekt vor Politikern und Mitarbeitern gewonnen, denn innerhalb vier Tage vier Gesetzentwürfe zu ändern und zu beschließen ist nicht einfach und oftmals Nerven zerreißend. Am Ende kann ich sagen, dass die Partei, in der ein Jugendlicher ist nicht immer alles über den Menschen aussagt, denn auch mit Teilnehmern aus dem relativ entgegengesetzten Jugendverband Junge Union habe ich Freundschaft geschlossen.

Dennoch fühle ich mich in der LINKEN schon am Wohlsten, werde jedoch mich nicht mehr so sehr auf die Parteizugehörigkeit eines Menschen beziehen.