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Am 10. August führte Kirstens Tackmanns Tour „Wege übers Land 2010“ nach Oberhavel. Dort war sie mit Torsten Krause, Landtagskollege aus Brandenburg, unterwegs in Zehdenick, von dort aus im Naturpark der Uckermärkischen Seen und auf dem Gelände des ehemaligen Frauen- und Mädchenlages Uckermark.

Kirsten Tackmann MdB und Torsten Krause MdL mit Mitgliedern der Initiative auf dem Gelände des ehemaligen Mädchen- und Frauenlagers Uckermark

Kirsten Tackmann MdB und Torsten Krause MdL mit Mitgliedern der Initiative auf dem Gelände des ehemaligen Mädchen- und Frauenlagers Uckermark

Am Vormittag wurden durch Vertreter der Stadt und der Stadtwerke Zehdenick theoretisch und vor Ort Maßnahmen des integrierten Klimaschutzprogramms der Stadt vorgestellt, wobei vor allem regionale Kreisläufe unter anderem im Bereich der Erneuerbaren Energien gestärkt werden. Auf dem Programm standen ein Besuch der Kläranlage Kappe, die Besichtigung des Kormoranresorts mit deren Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie einem schwimmenden Ferienhäuschen.

Im Anschluss ging die Fahrt weiter nach Lychen, was sich bereits in der Uckermark befindet. Dort ging es um die Umsetzung des Naturschutzgroßprojektes im Naturschutzpark Uckermärkische Seen. Hier wurden erfolgreich einst künstlich geschaffene Entwässerungssysteme beseitigt, Wasserstände wieder angehoben, geholfen, Seen, Moore, Heiden in ihre Ursprungsform zurückzuversetzen und damit auch wieder Flora und Fauna zu beleben und zu erhalten. Auch ein „Schwingmoor“, welches neuen Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten bietet, erlebten die beiden Abgeordneten.

Ortswechsel: Das Mädchen- und Frauenlager (auch „Jugendschutzlager“) Uckermark bei der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück war der nächste Halt für Dr. Kirsten Tackmann und Torsten Krause, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport im Brandenburgischen Landtag. Die Initiative des Lagers (vor allem junge Frauen), welche zur Zeit ein Workcamp auf dem Gelände des ehemaligen KZ durchführt, stellte ihre Arbeit, ihre Vorhaben und ihre Sorgen vor. Ein Rundgang mit Mitgliedern der Initiative, der Lagergemeinschaft Ravensbrück und weiteren Engagierten offenbarte, dass das bisher nicht öffentlich zugängliche Gelände einer Konversion bedarf, da es von den Sowjets vollständig überbaut wurde und so dieser Ort des Schreckens zu einem vergessenen Ort werden könnte. Deshalb muss gemeinsam mit der Gedenkstättenleitung ein Konzept erarbeitet werden, damit ein würdiger Ort des Gedenkens entstehen kann. Im Anschluss an den Rundgang ein Gespräch mit der Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Von den Besuchen nahmen die zwei Abgeordneten viele Eindrücke und auch Fragen mit, welche sie auf parlamentarischem Weg zu beantworten versuchen werden.