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Aktuelle Mitteilungen an die Medien finden Sie hier:

Gemeinsame Pressemitteilung von Amira Mohamed Ali MdB und Dr. Kirsten Tackmann MdB – Tierversuche: Bundesregierung weiter ohne Ausstiegsplan

Eine aktuelle Anfrage der Linksfraktion hat ergeben, dass die Bundesregierung weiterhin nicht an einem Ausstiegsplan aus Tierversuchen arbeitet. Dazu erklärt Amira Mohamed Ali, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE: „Es ist unerträglich, dass jährlich immer noch mehr als 2,8 Millionen Tiere in grausamen Versuchen leiden müssen. Hinzu kommen mehr als 3,9 Millionen Tiere, die zwar für Versuche gezüchtet, aber dann doch nicht verwendet werden. Dabei befinden sich weltweit Ersatzmethoden in der Erforschung und Anwendung. Wir dürfen diese Entwicklung in Deutschland nicht verschlafen. Auch hierzulande muss tierversuchsfreie Forschung die Regel sein, nicht die Ausnahme. Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie endlich einen Ausstiegsplan vorlegt. Darin müssen ein konkretes Ausstiegsdatum und Meilensteine definiert werden. Die Niederlande haben hier mit dem Jahr 2025 den Maßstab gesetzt.“ Dr. Kirsten Tackmann, Agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag kommentiert: mehr lesen

Wildtierhandel auch mit epidemiologischer Verantwortung regulieren

„Die Habitate von Wildtieren sind nahezu komplett durch Menschen erobert worden. Das hat nicht nur oft zum Verlust biologischer Vielfalt beigetragen, sondern ist mit Infektionsgefahren verbunden, einschließlich Pandemierisiken. Legaler und illegaler Handel mit Wildtieren verstärken diese Risiken massiv. Deshalb ist eine risikominimierende Regulierung und Kontrolle dringend erforderlich. Dazu ist ein Register mit konsequentem Kontroll- und Vollzugsregelwerk nötig, das den Weg von Wildtieren nachverfolgbar macht und Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt vorbeugt. Solange dies nicht vorliegt, muss legaler und illegaler Wildtierhandel grundsätzlich ausgesetzt werden, ohne in das kulturelle Erbe indigener Stämme in Teilen der Welt einzugreifen. Es bedarf auch besserer internationaler Zusammenarbeit zur Vermeidung von Zoonosen, eine Stärkung der epidemiologischen Forschung und Ausbildung in Human- und Tiermedizin sowie die konsequente Weiterentwicklung und Umsetzung des OneHealth-Ansatzes.“, so Dr. Kirsten Tackmann agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Dr. Kirsten Tackmann weiter: mehr lesen

Aus der Mottenkiste wird die Milcherzeugung nicht zukunftsfähig

„Der immer wiederkehrende und teure Griff in die Mottenkiste löst das regelmäßige Versagen des Milchmarkts nicht. Diese Erkenntnis wird vielen immer klarer, außer der Bundesregierung. Sie ignoriert die zyklischen Milchpreiskrisen auf Kosten der Milcherzeugenden. mehr lesen

Fall Tönnies: Hochrisikostrukturen abbauen, Markmacht begrenzen

Die Pandemie und der Fall Tönnies verdeutlichen erneut wie hochriskant die Strukturen in der Lebensmittellieferkette geworden sind. Wenn nur noch wenige Verarbeitungs- und Handelskonzerne mit dem Streben nach Maximalprofit die Lebensmittelversorgung dominieren, dann sind das Hochrisikostrukturen vom Hof bis auf den Tisch. Verlierer dieses Fehlers im System sind Erzeugerbetriebe, Beschäftigte, Tiere, Verbraucherschaft, Natur – also wir alle. Diese Oligopol – Strukturen müssen endlich auf die politische Agenda. Regionalisierung der Wirtschaftskreisläufe sind weniger riskant und besser zu kontrollieren und damit besser für’s Klima – auch in der Gesellschaft. Versorgungsfunktion für die Region und Gemeinwohlleistungen müssen das Leitbild sein, nicht Dumping-Fleisch für den Weltmarkt. Die konzernfreundliche Agrarpolitik geht auf unser aller Kosten. mehr lesen

Ethisch vertretbare Nutztierhaltung – eine Frage verantwortlicher Regulierung

„Die Stellungnahme zeigt erneut, wie tief die Tierhaltung durch eine konzernfreundliche Agrarpolitik in eine Sackgasse manövriert wurde“, erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuelle Stellungnahme des Deutschen Ethikrats „Tierwohlachtung – Zum verantwortlichen Umgang mit Nutztieren“. Tackmann weiter: mehr lesen

Mit regionalen Lieferketten Tiertransporte begrenzen

„Die Bundesregierung verweigert weiter ein Verbot von Lebendtierexporten in Drittstaaten, statt dem Niederländischen Beispiel zu folgen. Die Bundesregierung schiebt stattdessen weiter die Verantwortung an die kommunalen Vollzugsbehörden. Diese Untätigkeit ist angesichts des Staatsziels Tierschutz unverantwortlich. Zumal die vor Ort Zuständigen verzweifeln, weil sie unterbesetzt und unterbezahlt sind, vor Gericht wegen der Rechtsetzungsdefizite scheitern und Haftungsfragen ungeklärt sind.“, so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Schriftliche Frage Nr. 6/046 zum Verbot sämtlicher Lebendtiertransporte in Drittländer in den Niederlanden. Dr. Kirsten Tackmann weiter: mehr lesen

Zitat von Kirsten Tackmann zu Saisonarbeitskräften

"DIE LINKE fordert erst recht nach den Erfahrungen der Pandemie-Situation, endlich Saisonarbeit in der Landwirtschaft, im Obst- und Gemüsebau neu zu denken. Sozialdumping darf nicht länger geduldet werden, sondern die Bedingungen müssen arbeits- und sozialrechtlich eindeutig und für alle gleich verbindlich geregelt werden. Um das strukturelle Problem der Wanderarbeit zu lösen, müssen alternative, sozial gesicherte Modelle zur Organisation saisonaler Arbeit gefördert werden. Beispielsweise kann mit Arbeitgeberzusammenschlüssen saisonal anfallende Arbeit in der Region so organisiert werden, dass ganzjährig sozial gesicherte Arbeitsverhältnisse entstehen. Das stärkt die Versorgungssouveränität, die ländlichen Räume und den sozialen Zusammenhalt." mehr lesen

Tiertransporte weiterhin im toten Winkel der Bundesregierung

„Die Antwort der Bundesregierung dokumentiert skandalös demonstratives Desinteresse am Thema Tiertransporte. Sie sitzt damit ihre eigene Verantwortung für die Durchsetzung des Staatsziels Tierschutz auf Kosten der Tiere und der Veterinärbehörden in den Kommunen aus. Das aktuelle System langer Tiertransporte im Inland und erst Recht beim Lebenstierexport ist inakzeptabel und die Durchsetzung des Tierschutzes mit dem verfügbaren Rechtsinstrumentarium sehr schwierig. Auch weil Rechtsgrundlagen fehlen. Das war bereits das Ergebnis einer Ausschuss - Anhörung vor 2 Jahren. De facto ist es insbesondere unmöglich, bei Lebendtiertransporten in Drittländer entsprechend dem EuGH-Urteil die Umsetzung des EU-Rechts bis an den Ankunftsort zu sichern. Deshalb bleibt es dabei: Lebenstierexporte in Drittländer sind unnötig, weil alternativ Schlachtkörper und genetisches Material exportiert werden können, wenn überhaupt nötig. Sie müssen unverzüglich verboten werden. Der Transport von Schlachttiere im eigenen Land muss auf maximal 4 Stunden begrenzt werden. Dafür sind kleinere Schlachthöfe mit regionaler Verarbeitung und Vermarktung zu fördern. Vermeidbares Tierleid auf Europas Autobahnen muss endlich beendet und Veterinärbehörden vor Ort gestärkt werden – rechtlich, personell und finanziell.“ so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Tiertransporte von Nutztieren“. Tackmann weiter: mehr lesen

Tackmanns Statement zur Schriftlichen Frage 5/349: Einbeziehung von Veterinärlaboren in Corona-Untersuchungen

Die Antwort der Bundesregierung auf meine parlamentarische Anfrage, warum keine akkreditierten Veterinärlabore in die Corona-Untersuchungen einbezogen werden, lässt tief in ihre Plan- und Strategielosigkeit blicken. Denn gerade das Defizit epidemiologischer, repräsentativer Untersuchungen zur Verbreitung des Virus war und ist einer der Gründe dafür, dass nach dem Vorsorgegrundsatz oft sehr weitreichende politische Eingriffe vorgenommen werden mussten, über deren Angemessenheit trefflich gestritten wird. Es ist deshalb überfällig, auch veterinärmedizinische Testkapazitäten und epidemiologischen Sachverstand zu nutzen, um auf einer sicheren Datenbasis nachvollziehbar und glaubwürdig entscheiden zu können. Die Bundesregierung scheint aber weiter auf dünnem Eis stehen zu wollen - im Zweifel auf unser aller Kosten. mehr lesen

Tackmanns Statement zum Runden Tisch Ferkelkastration des BMEL

Koalition und Bundesregierung irrlichtert weiter beim Thema Ferkelkastration. Statt konsequent zu handeln lassen sie sich weiter von der Lieferkette, insbesondere den Schlachtkonzernen, erpressen. Wer 6 Cent pro Kilogramm weniger auf nicht chirurgisch kastrierte Schweine zahlt, blockiert die tierschutzgerechten Alternativen. Auf Kosten der Ferkel und der Erzeugerbetriebe. Mit Ebermast und Immunokastration ist ein Ausstieg aus der chirurgischen Kastration möglich. Und er ist dringend nötig. Alles andere sind Irrwege auf unser aller Kosten. mehr lesen

Ansprechpartnerin Presse

Bianca Bodau
Büro Dr. Kirsten Tackmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
eMail senden
Telefon: 030-227-74307
Telefax: 030-227-76308

Presse-Downloads

Lebenslauf Dr. Kirsten Tackmann [PDF]

Biography Dr. Kirsten Tackmann [PDF]

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Halbzeit-Broschüre 2013-2015 [PDF]

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