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„Die Bundesregierung wird ihrer Verantwortung im Bereich der Gentechnik nicht gerecht. Sie verweist auf nachgeordnete Behörden, ohne sich selbst zu positionieren. Die Antwort auf meine Fragen ist respektlos gegenüber dem parlamentarischen Fragerecht einer Abgeordneten,“ kommentiert Dr. Kirsten Tackmann die Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage zu gentechnisch veränderten Tieren. Die EU-Kommission hat dazu eine öffentliche Konsultation durchgeführt. Sie bat um Stellungnahmen zu ihrem Leitlinienentwurf. Dieser soll die Zulassung von Produkten aus gentechnisch veränderten Tieren regeln.

Tackmann weiter:

„Die Bundesregierung verweist darauf, dass sich das Bundesamt für Naturschutz (BfN) sowie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BVL) mit technischen Hinweisen an der Konsultation beteiligt hätten. Über den Inhalt der Stellungsnahmen wollte mir der Parlamentarische Staatssekretär jedoch nichts mitteilen. Dabei sind beides Bundesoberbehörden zur wissenschaftlichen Politikberatung der Bundesregierung. Eine generelle Position zu Gentech-Tieren hat die Bundesregierung offensichtlich nicht. Zu deren Chancen und Risiken will sie sich nicht äußern. Sie wartet lieber ab. Eine seriöse Technikfolgenabschätzung sieht anders aus.

DIE LINKE will keine Gentech-Tiere. Diese Risikotechnologie hat weder auf den Äckern, noch im Stall oder im Wald etwas zu suchen.“

Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung.