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Namentliche Abstimmung – Antrag LINKE/ GRÜNE für Weidetierprämie

Es ging um den gemeinsamen Antrag der Fraktionen DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Weidetierprämie für Schafe und Ziegen jetzt auf den Weg bringen“ (19/1691). Die SPD Abgeordnete des Wahlkreises 56, Dagmar Ziegler und der CDU-Abgeordnete Sebastian Steineke lehnten den Antrag ab und folgten somit der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft.

Kirsten Tackmann stimmte für die Weidetierprämie.

Schäferei unterstützen statt Jagd auf den Wolf eröffnen

In dieser Debatte geht es nicht nur um den Wolf und die Herausforderung, die mit seiner Rückkehr verbunden ist. Der Wolf ist oft der letzte Tropfen, der das Fass bei der Weidetierhaltung zum Überlaufen bringt. Die Schäfereien vor allen sterben schon länger – auch ohne Wolf. Die Weidetierhaltung braucht endlich die Weidetierprämie, einen bundesweiten Herdenschutz und Rechtssicherheit bei der Herdenschutzhundehaltung.

Herdenschutz als agrarpolitische Aufgabe

Mit steigender Zahl der in Deutschland sesshaften Wölfe wächst das Konfliktpotenzial zwischen den verschiedenen Interessen (Naturschutz, Weidetierhaltung, Jagd). DIE LINKE will seit 2012 mit parlamentarischen Initiativen einen bundeseinheitlichen Herdenschutzes als Voraussetzung für den staatlichen Wolfsschutz durchsetzen. Herdenschutz ist eine agrarpolitische Aufgabe, denn Wolfsschutz braucht die Akzeptanz durch die Bevölkerung, auch für die neue Bundesregierung. Lesen Sie die die Antwort der Bundesregierung: