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Kosten für mehr Tierschutz sozial gerecht finanzieren

„Dass Tierschutzorganisationen mit den Hufen scharren und endlich eine verbindliche Tierschutzstrategie von der Bundesregierung fordern, ist verständlich. Hier darf es aber nicht nur um Linderung der Symptome gehen, sondern die Ursachen müssen beseitigt und zusätzliche Kosten sozial gerecht verteilt werden. Wer die Marktübermacht von Schlacht- und Einzelhandelskonzernen nicht beendet, ändert am falschen System nichts. Eine Fleischsteuer trifft besonders sozial Benachteiligte“, so Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Diskussion um die Einführung einer Fleischsteuer.

Reserveantibiotika gehören nicht in die Tierhaltung

„Die lebensrettende Wirksamkeit von Antibiotika muss erhalten bleiben. Deshalb muss ihr Einsatz auf zwingend notwendige Anwendungen minimiert werden. Das gilt sowohl für die Behandlung von Nutz-, Klein- oder Heimtieren, aber auch für Menschen. Sinkende Abgabemengen sind zu begrüßen, sind aber kein Grund zur Entwarnung. Denn sie sagen wenig über die tatsächliche Reduktion der Anwendungshäufigkeit oder des Resistenzrisikos.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag den Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu den Abgabemengen antimikrobiell wirksamer Stoffe.

Tackmann will’s wissen: Tiertransporte in Drittländer

Bundesregierung gewährt unwürdigen Transporten weiter die Durchfahrt

„Die Bundesregierung schiebt mal wieder die Verantwortung weg, dieses Mal zu den Landkreisen. Deren Verbot von Tiertransporten ist beispielhaft für das große Engagement der Tierärzteschaft für einen besseren Tierschutz, vor allem bei den Lebendtiertransporten in Drittstaaten. Leider ist die fehlende Courage der Bundesregierung ebenso beispielhaft. Wegducken statt unterstützen. Die Praxis zeigt, dass die Kontrolle solcher Tiertransporte über lange Distanzen kaum möglich ist. Weiter so aber ist auch Tierschutz als Staatsziel nicht durchsetzbar. Davon abgesehen könnte man statt Tiere das Fleisch, Eizellen oder Sperma transportieren. Deshalb bleibt DIE LINKE dabei zu fordern, Tiertransporte in Drittländer sofort auszusetzen.“,