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Tackmann will’s wissen – Glyphosat

Der Wirkstoff Glyphosat ist höchstumstritten und wurde doch am 12. Dezember 2017 für weitere 5 Jahre von der Europäischen Kommission zugelassen. Es ist nicht auszuschließen, dass Glyphosat, jenseits der bisher durch Studien nachgewiesenen negativen Effekte, weitere nachteilige Einflüsse auf Mensch und Tier hat. DIE LINKE fragt gezielt nach Studien und Projekten zu Auswirkungen von Glyphosat auf Säugetiere, Insekten und Wirbellose, die über bisher bekannte Ergebnisse hinausgehen. Lesen Sie die Antwort der Bundesregierung, die nicht weiß, ob glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel aufgrund ihrer antibiotischen Wirkung zu verstärkten Resistenzen führen können.

Mehr Transparenz bei Pflanzenschutzmitteln reicht nicht

„Dass die EU-Kommission nun für mehr Transparenz sowohl bei der wissenschaftlichen Bewertung von Pflanzenschutzmitteln als auch im EU-Recht zur Lebensmittelsicherheit sorgen will, ist ein wichtiger Erfolg der Bürgerinitiative für ein Verbot von Glyphosat, reicht aber bei weitem nicht aus. Hier wird lediglich neue Fassadenfarbe aufgetragen, wo eigentlich eine Grundsanierung oder sogar ein Neubau notwendig wäre. Was wir wirklich dringend brauchen, ist ein Zulassungsverfahren, das alle ökologischen, gesundheitlichen und sozioökonomischen Risiken bei Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen unabhängig und vollständig bewertet, damit die Zulassung gefährlicher Wirkstoffe sicher verhindert werden kann“, erklärt Kirsten Tackmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Agrarpolitik. Tackmann weiter:

Glyphosat verbieten – Campact Diskussion vor dem Bundestag

Kirsten Tackmann war dabei und erhielt von den Campact Vertreterinnen als erste das Wort. Sie sprach nicht nur über den eigentlichen Demokratie-Skandal, dass ein Minister sehr wohl solche Alleingänge starten kann wie BM Schmidt bei der EU-Entscheidung zu Glyphosat. Sie sprach auch über breite Bündnisse, die auf dem Weg zum Glyphosat-Verbot – dem Vorsorgeprinzip verpflichtet – notwendig sind.