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Tackmanns Bundestagsreport – Von Wolfsdebatten und der Notwendigkeit einer Weidetierprämie

In der Öffentlichen Anhörung zum Wolf am Mittwoch wurde klar, dass der Wolf nur ein zusätzliches Problem in der Schafhaltung darstellt. Den Schäferinnen und Schäfern steht das Wasser auch ohne ihn bis zum Hals – und das seit langem. DIE LINKE fordert nicht nur die Einführung der Weidetierprämie, sondern darüber hinaus einen Rechtsanspruch auf Unterstützung für einen rechtssicheren, angemessen finanzierten und praktikablen präventiven Herdenschutz.

WEIDETIERPRÄMIE JETZT AUF DEN WEG BRINGEN

Zur heutigen Einbringung des gemeinsamen Antrags der Fraktionen DIE LINKE und Bündnis90/GRÜNE „Weidetierprämie für Schafe und Ziegen jetzt auf den Weg bringen“ ins Plenum des Deutschen Bundestags erklären Kirsten Tackmann, Sprecherin für Agrarpolitik der Fraktion die LINKE und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Fraktion Bündnis90/GRÜNE:

Antrag LINKE und GRÜNE – Weidetierprämie für Schafe und Ziegen jetzt auf den Weg bringen

Weidetierhalterinnen und -halter Kleiner Wiederkäuer (Schafe und Ziegen) fallen in der Agrarförderung der EU oft durchs Raster. Für die zum Teil sehr unterschiedlichen naturschutzfachlich wertvollen Weideflächen erhalten die Schäferinnen und Schäfer oft keine Flächenprämie. DIE LINKE fordert gemeinsam mit Bündnis90/GRÜNE deshalb endlich die Wiedereinführung einer an die Beweidung gekoppelten Zahlung, wie es sie in 27 anderen Mitgliedsstaaten der EU gibt – 22 davon im Bereich Schafe und Ziegen.