alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

DIE LINKE fordert am Gemeinwohl orientierte EU-Agrarpolitik ab 2020

Die EU-Agrarpolitik ist aus LINKER Sicht sozial und ökologisch gescheitert. Einer Landwirtschaft, die zur billigen Rohstofflieferantin degradiert, mit starrem Blick auf den Weltmarkt, soziale und ökologische Leistungen nur als Kostenfaktoren ansieht, ist mit Symptomlinderung durch bessere Agrarfördersysteme nicht geholfen. Hören und lesen Sie die Rede von Kirsten Tackmann zur aktuellen Stunde zum Arten-, Natur- und Insektenschutz von den Grünen beantragt:

DIE LINKE fordert, die Landwirtschaft strategisch wieder am Gemeinwohl zu orientieren. Landwirtschaftsfremdes Kapital muss vom Bodenerwerb und von Agrarförderung ausgeschlossen werden. Von landwirtschaftlicher Arbeit muss man auch dann leben können, wenn man Mensch und Natur mit Respekt behandelt. Und nicht nur Mann, auch Frau.

Es geht um den Schutz der Natur

Rede zu TOP 20 „Verordnung über den Umgang mit Nährstoffen im Betrieb und zur Änderung weiterer Vorschriften

„Bei der Stoffstrombilanz geht es um das Regelwerk, mit dem die Landwirtschaftsbetriebe ihre Nährstoffüberschüsse identifizieren sollen. Zuviel Nitrat in den Gewässern oder im Grundwasser muss endlich verhindert werden. Es geht um den Schutz der Natur. Wir wollen doch unseren Kindern und Enkelkindern eine halbwegs intakte Welt hinterlassen!

Tackmanns Bewerbungsrede auf der Vertreter*innnenversammlung zur Bundestagswahl

„… ich bin leidenschaftliche Agrarpolitikerin und finde, Leidenschaft gehört dazu, denn wir müssen ja nicht nur die Köpfe erreichen, sondern auch die Herzen.“

Kirsten Tackmann bewarb sich für Listenplatz 1 auf der Vetreter*innenversammlung in Falkensee (26. Nov. 2016) zur Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl 2017 und erhielt 100 Prozent.

Wer mehr Tierschutz will, muss das System in Frage stellen! – Rede zur Aktuellen Stunde: Konsequenzen aus Berichten über nicht tragbare Verhältnisse in Tierställen

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Gäste! Herr Stier, Ihr Verständnis von der Unabhängigkeit von Gerichten ist sehr spannend.

(Beifall bei der LINKEN und dem BÜND-NIS 90/DIE GRÜNEN)

Um eines am Anfang ganz klar zu sagen: Die Zu-stände in den Ställen, die in der Panorama-Sendung gezeigt wurden, sind absolut inakzeptabel. Diese Bilder sind für mich als Tierärztin wirklich sehr, sehr schwer zu ertragen. Man muss, glaube ich, kein tiefes Fachwissen besitzen, um zu erahnen, welche Schmerzen die Tiere in den Videosequenzen haben und dass diese Tiere schon länger unter den Schmer-zen leiden. Den Einschätzungen meiner beiden Berufskolleginnen, die in dem Beitrag zu Wort kommen, ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen, und sie bieten auch keinen Bewertungsspielraum. Natürlich muss das endlich ganz konsequent aufgeklärt wer-den, und zwar ohne Ansehen der Person.

Rede zu TOP 9 „Keine Patentierung von konventionell gezüchteten landwirtschaftlichen Nutztieren und -pflanzen“

Ja, der vorliegende Antrag ist ein Gemeinschaftswerk. Seit dem Sommer 2010 hat eine Arbeitsgruppe aller fünf Fraktionen an diesem Antrag gearbeitet. Denn es sollte ein gemeinsames Signal sein, dass wir bei den Biopatenten Probleme sehen und dass wir in diesem Bereich Grenzen setzen müssen. Deswegen waren auch wir Linke zu großen und auch schwierigen Kompromissen bereit… Aber im Dezember 2011 ist die Linke dann plötzlich kommentarlos aus der Gruppe entfernt worden. Diese Fortsetzung des Kalten Krieges – so muss ich das sagen – ist der höchsten Volksvertretung unseres Landes nicht würdig.