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"Die Bundesregierung sieht in den zufällig gefundenen anti-Personenminen offensichtlich keinen Anlass zur systematischen Prüfung des Geländes auf weitere Risiken durch militärischen Müll. Ihr Verweis auf Zugangsverbote reicht aber nicht. Stattdessen muss sofort mit der systematischen Erfassung der militärischen Altlasten und ihrer Beräumung begonnen werden."

Das fordert die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Tackmann anlässlich der vorliegenden Antwort des Bundesministeriums für Verteidigung auf ihre schriftliche Anfrage zu "Risiken im Zusammenhang mit Personen-Minen ("Schmetterlingsminen") in der Kyritz-Ruppiner Heide".

Tackmann weiter:

"Offensichtlich belässt die Bundeswehr es bei der einmaligen Beseitigung der gefundenen anti-Personenminen. Sie sehe "keine unmittelbare Gefährdung der Bevölkerung", da durch Schilder auf das Verbot des unbefugten Betretens des Geländes verwiesen wird. Da diese anti-Personenminen aber zufällig und noch dazu in einem Bereich gefunden wurden, der bislang für kaum belastet gehalten wurde, drängt sich die Frage auf, warum nun plötzlich der Fund derart heruntergespielt wird. Stattdessen muss sofort mit der systematischen Platzberäumung begonnen werden, um weitere Gefährdungen zu verhindern.

Darüber hinaus zeigt der zufällige Fund, wie lange die militärische Nutzung noch nachwirkt. Das bestärkt unsere Forderung nach einer friedlichen Zukunft der Heide."

Die Antwort der BuReg finden Sie hier: