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Gespräch beim STIBB e.V. in Kleinmachnow zu Gewaltprävention

Gemeinsam mit Diana Golze führten wir am Vormittag eine interessante Diskussion zum Umgang mit dem Trend, das Gewalt – auch unter Kindern – zunimmt. Deutlich wurde während des Gespräches mit den MitarbeiterInnen, das Präventionsarbeit unterdessen immer häufiger ehrenamtlich geleistet wird. Leider werden die Alarmglocken offensichtlich immer häufiger erst mit Jahren der Verzögerung ernst genommen. Um diesem Trend entegegenzuwirken ist eine enge Verbindung zwischen Präventions- und Interventionsarbeit zunehmend wichtig, da die Unterstützungsangebote freiwillig sein müssen. Notwendig ist, dass aber auch die Jugendämter konkreter hinschauen und konsequenter handeln müssen.

Gewaltprävention und -intervention muss ein wichtiger Bestandteil in der Ausbildung sein und sollte dringend in die Ausbildung aufgenommen werden. Finanzierungsengpässe gehen zu Lasten der Opfer. Um die Angebote aufrecht zu erhalten und auszubauen muss dies aus Mitteln Innenministeriums finanziert werden

Vor Ort: Ein Gespräch mit dem Biobauer Zilleweit in Teltow

Am Nachmittag führte ich eine interessante Diskussion zu besseren Förderung des Ökolandbaus mit dem Biobauern Herrn Zilleweit. Es ist wichtig, dass der hohe Aufwand endlich honoriert wird, denn die Biobauern verzichten generell auf synthetische Pflanzenschutzmittel und arbeiten mit einer mechanischen Unkrautbekämpfung. Wichtig für den Erhalt der ökologischen Landwirtschaft ist eine Förderpolitik die die regionale Absatzförderung unterstützt und ausweitet, gerade nach dem CMA Urteil. Die Landwirtschaft muss sich auf Versorgung einheimischer Märkte konzentrieren können. Ökologisches Wirtschaften und Arbeitsplatzsicherung müssen ins Zentrum dieser Förderpolitik gestellt werden. Der Verlust landwirtschaftlicher Nutzfläche muss endlich gestoppt werden. Agro-Gentechnik löst die Probleme nicht.