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Brandenburger Landesgruppe der Bundestagsfraktion DIE LINKE. beteiligte sich auch dieses Jahr an der Auslobung des antifaschistischen Jugendwettbewerbs von Abgeordneten der Fraktion Die LINKE. im Bundestag. Als Hauptgewinn kann jede beteiligte Abgeordnete eine Teilnehmerin bzw. ein Teilnehmer zu einer politischen Jugendreise mitschicken. Gewinnerin des Reiseplatzes von Dr. Kirsten Tackmann ist Sylvia Swierkowski aus dem Havelland.

Unter dem Motto „Zivilcourage vereint“ beteiligt sich Dr. Kirsten Tackmann nun bereits im sechsten Jahr an dem antifaschistischen Jugendwettbewerb „Zivilcourage vereint“. Sylvia Swierkowski aus dem Havelland gehört zu den Gewinnerinnen des Wettbewerbs und traf Dr. Kirsten Tackmann zum Kennenlernen im Bundestag. Sylvia Swierkowski hatte sich mit einem Projekt zum Thema Rassismus beworben. In ihrem Projekt thematisierte die Auszubildende den alltäglichen Rassismus, der vielen Menschen ganz unbewusst über die Lippen geht. Dazu möchte sie eine Ausstellung entwickeln und Gespräche anbieten. Die Jury befand diese Idee als besonders anspruchsvoll und wichtig. Als Preis, der auch als Ansporn zur Umsetzung des Projektes dienen soll, gewann Sylvia einen Reiseplatz im Wert von 500 Euro für eine Bildungsreise nach Kroatien. Dort wird sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen, die sich ebenfalls durch Wettbewerbsbeiträge bei ihren jeweiligen Abgeordneten qualifiziert haben, Stätten des Weltkulturerbes, touristische Attraktionen und Sehenswürdigkeiten Kroatiens besuchen sowie mit Zeitzeugen aus der Zeit des Faschismus zusammentreffen und mit kroatischen Politikern ins Gespräch kommen. Am 9. Juli traf Sylvia Swierkowski nun „ihre“ Abgeordnete in Berlin und konnte ihr Projekt mit allen Details im Beisein des Referenten für Rechtsextremismus der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Gerd Wiegel, vorstellen.

Der Wettbewerb soll Jugendliche vor allem ermuntern, Projekte gegen Rechtsextremismus selbstständig zu entwickeln und zu verwirklichen und damit ihre ganz persönliche Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema zu dokumentieren. Damit soll ihnen gleichzeitig die Bedeutung des Einstehens für Toleranz und Demokratie auch in der Gegenwart vermittelt werden. Darüber hinaus wird das Bewusstsein für historische Zusammenhänge und kritische Reflexion befördert.

Einsendeschluss für die Beiträge war der 16. Mai 2010. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage oder erhalten Sie auf Anfrage unter Tel.: 030-22774311. Ansprechpartner für den Wettbewerb ist Tobias Bank.