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Zum Starttag des Volksbegehrens "Keine neuen Tagebaue" erklärt die Tornower Bundestagsabgeordnete der LINKEN:

Ich selbst werde bereits am Starttag bei Öffnung des Meldeamts in Wusterhausen/Dosse meine Unterschrift leisten und bitte um eine breite Unterstützung für dieses Volksbegehren.

Eine Mehrheit hat im Landtag die Forderungen der erfolgreichen Volksinitiative gegen neue Tagebaue in Brandenburg abgelehnt. Deshalb werden nun ab 10. Oktober 2008 bis 9. Februar 2009 80.000 Unterschriften gebraucht, um dieses Anliegen per Volksbegehren erneut dem Landtag vorlegen zu können. Zum breiten Initiatoren-Bündnis aus Umweltverbänden und Bürgerinitiativen gehört auch die LINKE.

Das Volksbegehren fordert nicht den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Die derzeit aktiven Tagebaue können noch ca. 40 Jahre Braunkohle fördern. In diesem Zeitraum kann und muss für die Lausitz eine soziale und ökologische Zukunft jenseits der Braunkohle geschaffen werden. Auch dafür ist jetzt das klare politische Signal zum schrittweisen, aber konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energiequellen notwendig.

Keine neuen Tagebaue bedeutet aber auch: 2.200 Menschen in 6 Brandenburger Dörfern der Lausitz verlieren nicht ihre Heimat. Kulturlandschaft und Wasserhaushalt werden nicht zerstört.

Deshalb die Bitte um die Unterschrift im Meldeamt, denn es geht dabei auch um unsere Interessen in der Prignitz und im Ruppiner Land. Und die Unterschrift ist ein Zeichen der Solidarität mit den von Abbaggerung bedrohten Lausitzer Dörfern.