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Gentechnikfreies Saatgut darf nicht verunreinigt werden”, fordert die agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Dr. Kirsten Tackmann, zur heutigen Entscheidung des EU-Umweltministerrates zum künftigen Umgang mit der Agro-Gentechnik.

Die EU-Umweltminister haben heute die Chance, die gentechnikfreie Landwirtschaft und Imkerei ist zu schützen. Dazu müssen sie jegliche gentechnisch veränderte Anteile im Saatgut kennzeichnen. Ein Grenzwert oberhalb der Nachweisgrenze ist nicht akzeptabel! Nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) dürfen nicht akzeptiert werden. DIE LINKE spricht sich weiterhin für die so genannte Null-Toleranz aus.

Des Weiten sind gentechnikfreie Regionen zu stärken. Sie brauchen sowohl rechtliche Sicherheit, als auch finanzielle bzw. strukturelle Unterstützung. Die Agro-Gentechnik ist riskant. Daher muss es ein wirklich sicheres, transparentes und demokratisches Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen in der EU geben. Davon sind wir weit entfernt. So fehlt es beispielsweise an generations-übergreifenden Landzeituntersuchungen. So lange das nicht gewährleistet ist, darf in der EU keine weitere transgene Pflanze zugelassen werden.