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Eine Frauenfriedensdelegation der LINKEN wird vom 25.08.- 29.08.2008 nach Polen und in die Russische Föderation reisen. Die Bundstagsabgeordneten Monika Knoche (stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Kirsten Tackmann (frauenpolitische Sprecherin) sowie Inge Höger, Ulla Jelpke und Dorothée Menzner werden sich mit Frauen und Initiativen verschiedener politischer Ebenen treffen.

Bei den Treffen stehen die Themen Friedens- und Frauenpolitik auf der Tagesordnung. Die Abgeordneten werden sich zu aktuellen Fragen des Kaukasuskonfliktes und der Raketenstationierung in Polen austauschen. Des Weiteren wird die Gleichstellung der Geschlechter in Politik und Gesellschaft behandelt. Dazu gehören insbesondere Fragen der Frauengesundheit und des Zugangs zu sicheren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen, den Kampf gegen häusliche Gewalt gegen Frauen sowie gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution.

Neben der aktuellen Situation von Frauen in den beiden osteuropäischen Ländern, gilt besonderes Interesse der gesellschaftlichen Situation nach den Wahlen in Polen und der Russischen Förderation. Insbesondere um einen Überblick über die neue Politik unter den Präsidenten Tusk und Medwedew im außen- und innenpolitischen Bereich zu erhalten.

Die Delegation wird sich zunächst zwei Tage (25.08-26.08.2008) in Warschau aufhalten. Dort finden neben Treffen mit Regierungsvertreterinnen, wie z.B. StS’in Elżbieta Radziszewska, der Gleichstellungsbeauftragten in der Regierung Tusk auch Gespräche mit weiblichen Sejmabgeordneten verschiedener Fraktionen statt. Neben den Treffen mit außerparlamentarischen Organisationen, wie der Demokratischen Frauenunion und der Kampagne gegen Homophobie geben sind eine Kranzniederlegung im Warschauer Getto sowie der Besuch der Vereins "Kinder des Holocaust" wichtige Programmpunkte.

Am dritten Tag (27.08.2008) geht es weiter nach Moskau. Auch hier steht neben Gesprächen mit Regierungsvertreterinnen, wie z.B. Weronika Igorewna Skworzowa, der Stellvertretenden Ministerin für Gesundheit und soziale Entwicklung der Russischen Föderation ein Besuch in der Staatsduma auf dem Programm. Zu den außerparlamentarischen Gesprächspartnerinnen zählen hier u.a. das NGO-Netzwerk "Frauenpartnerschaft" und der Verband der Komitees der Soldatenmütter Russlands.