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" Die Grünen drücken bei Biomasse-Großanlagen beide Augen zu. Eine nachhaltige Bioenergiepolitik sieht anders aus", kommentiert die agrar- und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Dr. Kirsten Tackmann, die heutige Zustimmung zur Abstimmung der Grünen im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu einem Gesetzentwurf der FDP. "Damit stimmen die Grünen der Bestandsgarantie der Großanlage in Penkun zu, obwohl sie ökologisch höchst fragwürdig ist."

"Bioenergie muss dezentral und möglichst effektiv erzeugt und verwendet werden. Dazu brauchen wir Kraft-Wärme-Kopplung, dezentrale Anlagen und kleine Einheiten. Große Biomassekraftwerke sind nicht nachhaltig."

Die Grünen haben im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz dem Gesetzesentwurf der FDP (Drs.16/12094) zugestimmt. Die FDP fordert darin eine sinnvolle Größenbegrenzung zur Förderung von Biomasseanlagen zu beenden. Seit dem 1. Januar 2009 zwingt das Erneuerbare- Energie-Gesetz (EEG) die Betreiber zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und begünstigt kleine Anlagen. "Doch Grüne und Liberale wollen genau das nicht. Damit zeigt die selbsternannte Öko -Partei, dass sie von Nachhaltigkeit keine Ahnung hat", so Tackmann.