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"Schäferinnen und Schäfer leisten eine wertvolle Arbeit für unsere Kultur-landschaften. Doch ohne Bezahlung ist das nicht zu machen, hier ist die Politik gefragt" erklärt Dr. Kirsten Tackmann anlässlich des Starts des "Hirtenzugs" am morgigen Samstag auf dem Berliner Umweltfestival.

Die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag weiter:

"Mit dem Hirtenzug quer durch Deutschland wollen die Schäferinnen und Schäfer die Probleme der Schafhaltung ins öffentliche Bewusstsein bringen. Ihre Schafe und Ziegen produzieren Fleisch, Milch und Wolle, die auf dem globalisierten Markt, wie viele andere Agrar-Produkte, zu schlecht bezahlt werden. Doch mindestens ebenso wichtig sind ihre Tiere für ein Nebenprodukt: Schafe und Ziegen sind wichtige Kulturlandschaftspfleger! Heidelandschaften z. B. wären ohne die Rasenmäher auf vier Beinen längst wieder verbuscht und zu Wald geworden.

Leider können viele Schäferinnen und Schäfer von ihren Hauptprodukten nicht leben. Daher sind sie auf öffentliche Gelder aus den Töpfen der Bundesländer angewiesen. Diese nutzen dafür meist Programme aus der II. Säule der europäischen Agrarpolitik. Deren Zukunft nach 2013 ist ungewiss. DIE LINKE fordert, dass diese wertvollen gesellschaftlichen Leistungen weiterhin finanziell gesichert werden müssen. Dazu gehört für mich auch, der Erhalt der Kulturlandschaft durch Schäferinnen und Schäfer."

Der "Hirtenzug" startet am 5. Juni in Berlin und wird am 17. Oktober in Tier enden. Infos hier.