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Dr. Kirsten Tackmann nutzte ihren ersten Aufenthalt im neuen Jahr in Pritzwalk zu einem Bürgergespräch mit dem Weidencamp e.V., einem seit Jahren sehr erfolgreichen Träger von Umweltbildungs- und Arbeitsfördermaßnahmen in der Prignitz. Die Politik der bisherigen Bundesregierung hat zu einer radikalen Senkung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose geführt. Mit den sinkenden Stellenzahlen und den damit verbundenen Sachkosten ist die Existenz vieler langjährig tätiger Träger aus dem Sozial- und Umweltbereich gefährdet.

Kirsten Tackmann im Gespräch mit den Vertretern des Weidencamp e.V.

Die Bundestagsabgeordnete drückte die Ablehnung der Linksfraktion gegenüber dieser kurzsichtigen Politik aus. Den Regierenden fehle oftmals jeder Bezug zur Realität, was zu gravierenden Folgeschäden für die betroffenen Arbeitssuchenden, aber auch für die an sich schon ausgedünnte Trägerstruktur in den Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit führe. Kirsten Tackmann ließ sich, gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Dieter Groß (DIE LINKE), über die konkrete Situation des Vereins informieren.

Der Weidencamp e.V. ist ein Begriff für solide und sinnvolle Projekte. Seit 1995 hat er viel für die Wiederentdeckung und den Erhalt alter Handwerks- und Verarbeitungstechniken, besonders in Bezug auf nachwachsende Rohstoffe, getan. So entstanden Gruppen, die sich der Nutzung von Flachs und Wolle aus der Region widmen, Papier schöpfen und mit viel Akribie unter Mitarbeit von Schülergruppen weiterverarbeiten. In einem „Grünen Klassenzimmer“ werden Kenntnisse über die Natur und unsere Umwelt vermittelt. Die eigene Gemüseproduktion dient vornehmlich der Versorgung der Tafeln in der Prignitz. Dr. Hans Franke als Vorsitzender des Vereins und Frau Gehrke als Projektkoordinatorin sind dabei die treibenden Kräfte. Beide waren die Gesprächspartner von Dr. Kirsten Tackmann und Dieter Groß.

Man kam überein, die Kontakte der Abgeordneten zu anderen Trägern und den Arbeitsförderinstitutionen zu nutzen, um die Situation des Vereins zu verbessern.