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Die Agro-Gentechnik ist eine der landwirtschaftlichen Themen, welches immer wieder für kontroverse Debatten sorgt. Die Sorge um Menschen, Landwirtschaft, Imkerei und Umwelt treibt Kritikerinnen und Kritiker dieser Risikotechnologie um. Wie kann eine gentechnikfreie Produktion auch in Zukunft noch gesichert werden?

Für DIE LINKE. im Bundestag, aber auch für unsere Landtagsfraktion, stellt die Agro-Gentechnik ein Risiko dar, welches wir nicht eingehen sollten. Solange allerdings die EU-Gesetze und auch das nationale Gentechnikrecht eher industriefreundlich und verbraucherfeindlich sind, muss mensch sich selbst gegen die Genpflanzen schützen. Mit gutem Beispiel gehen einige Landwirtinnen und Landwirte in der Prignitz voran. Sie haben im April die "gentechnikfreie Region Prignitz" gegründet. Das ist die achte ihrer Art in Brandenburg. Auch im Kommunalwahlprogramm der LINKEN.OPR ist das Ziel nach einer gentechnikfrei arbeitenden Landwirtschaft enthalten.

DIE LINKE begrüßt es, wenn sich Menschen in solchen Regionen zusammenschließen. In den Kommunalparlamenten werden von vielen LINKEn Fraktionen gentechnikkritische Anträge eingebracht – zum Beispiel in Perleberg. Die internationalen Erfahrungen zeigen: Nur so kann die flächendeckende Verunreinigung mit gentechnisch veränderten Pflanzen und die drohende Abhängigkeit unserer Landwirtschaft von den Saargut-Multies eingedämmt werden. Und das bleibt unser Ziel!