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Am 23. Juni hatte DIE LINKE VertreterInnen und Vertreter von Verbänden, Vereinen und Kommunen zum Fachgespräch über Möglichkeiten zur Bekämpfung von Kinderarmut eingeladen. Unter anderem waren das Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, Diana Golze (MdB, DIE LINKE), die Vorsitzende des Arbeitslosenverbandes Brandenburg, Inga-Karina Ackermann, Vertreterinnen von Familienverbänden und KommunalpolitikerInnen der Einladung gefolgt.

Kinder vor Armut schützen!

Ähnlich wie DIE LINKE verfolgt auch der Verband Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) das Projekt einer Kindergrundsicherung. Hier sollen nach den Vorstellungen des VAMV die gegenwärtigen Transferleistungen für Kinder gebündelt werden. Jedem Kind soll so ein Sockelbetrag von 500 Euro zur Verfügung stehen. Eine denkbare Finanzierungsquelle ist die Umwandlung des Ehegattensplittings im Steuerrecht.Kritisiert wurde die Initiierung immer neuer Modellprojekte durch die Landesregierung. Wichtiger sei die Überführung bewährter Projekte in Regelangebote. Defizite werden u.a. bei Angeboten zur flexiblen Kinderbetreuung gesehen.

Vorschläge des Wahlprogramms der LINKEN, wie die Einführung eines kostenlosen Mittagessens in Kitas und Grundschulen wurden grundsätzlich begrüßt. Die entsprechenden Mittel müssten auch vom Land bereitgestellt werden, um die sehr unterschiedlichen finanziellen Voraussetzungen auf kommunaler auszugleichen. Allerdings sollte den Kommunen genügend Spielraum bleiben, um eigenständige Lösungen zur Umsetzung zu entwickeln.