alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

„Es war ein langer, aber erfolgreicher Weg zu einer FREIen HEIDe, der beweist, dass sich bürgerschaftliches Engagement in einem breiten politischen Bündnis zur Durchsetzung gemeinsamer Interessen einer ganzen Region lohnt“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann die Auflösung der Kommandantur am 13.01.2011, die die endgültige Übernahme des Geländes zur Gestaltung der zivilen Zukunft der Kyritz-Ruppiner Heide einleitet.

Tackmann weiter:

„In den fast zwei Jahrzehnten juristisch erzwungener Ruhe ist die Kyritz-Ruppiner Heide zu einem der wenigen störungsarmen Areale und damit kostbaren Naturrefugium geworden. Das ist ein Wert, der im Interesse der Region erhalten werden sollte. Der Status des Nationalen Naturerbes wäre dazu eine gute Möglichkeit. Aus meiner Sicht allerdings nur unter vier Bedingungen: 1. Die bereits für andere wichtige Naturschutzprojekte reservierten 25.000 Hektar müssen entsprechend aufgestockt werden. 2. Eine sanfte touristische und forstliche Nutzung darf in geeigneten Teilflächen nicht ausgeschlossen sein. 3. Das Leitbild mit den Rahmenbedingungen für den Umgang mit dem Areal muss in enger Absprache mit der Landesregierung und den regionalen Akteurinnen und Akteuren entwickelt werden. 4. Der Bund muss seinen Eigentümerverpflichtungen nachkommen, also zum Beispiel die nutzungsorientierte Beräumung der militärischen Altlasten finanzieren.

Für DIE LINKE ist jedoch mit dem Abzug der Bundeswehr aus der Kyritz-Ruppiner Heide nur ein erstes Etappenziel erreicht. Für uns bleibt die Schließung der Luft-Bodenschießplätze im bayerischen Siegenburg und im niedersächsischen Nordhorn weiter eine politische Aufgabe auf dem Weg zum eigentlichen Ziel: kein Bombodrom.Nirgends.“