alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

„Der Missbrauch von Antibiotika muss konsequent verhindert werden. Die Bundesregierung handelt ohne Strategie, sehr zögerlich und inkonsequent. Dagegen schlägt die Linksfraktion Maßnahmen zur umfassenden Verbesserung der Gesundheit von Nutztierbeständen und zur drastischen Reduktion der Antibiotika-Anwendungen vor,“ erklärt Dr. Kirsten Tackmann zur anhaltenden Debatte über Antibiotika in der Tierhaltung. Der Antrag „Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung reduzieren“ (Bundestagsdrucksache 17/8348) wurde am Dienstag von der Fraktion beschlossen und noch diese Woche in den Deutschen Bundestag eingebracht.

©Gerd Altmann www.pixelio.de

©Gerd Altmann www.pixelio.de

Tackmann weiter:

„Um den enormen Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung endlich zu reduzieren, ist eine bundesweite Strategie nötig. Es macht keinen Sinn, wenn jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht. Daher haben wir in unserem Antrag mehrere Vorschläge zur Lösung des Problems gemacht. Beispielsweise muss die Datengrundlage verbessert, die Haltungsbedingungen überprüft und das zuständige Personal besser geschult werden. Ein gutes Bestandsmanagement, eine integrierte tierärztliche Betreuung und betriebliche Minimierungsprogramme sind notwendig. Es geht um eine Verbesserung der Qualität der Tierhaltung, nicht um das ausspielen kleiner gegen große Betriebe. Antibiotische Wirkstoffe sollten nicht gleichzeitig bei Mensch und Tier eingesetzt werden dürfen. Wo regelmäßig Antibiotika eingesetzt werden, läuft definitiv was falsch. Das darf nicht länger akzeptiert werden!“

Den Antrag 17/8348 finden Sie hier.

Die Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage zur Geflügelfleischuntersuchung des BUND finden Sie hier.