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Das Gespräch fand auf Initiative der regionalen Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann, ebenfalls LINKE, am Donnerstag, den 30. Juni 2011, in Neuruppin statt. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Deutsche Naturschutzring (DNR) waren Gäste der Diskussion.

Die Grundlage des Gesprächs beschrieb Kirsten Tackmann zu Beginn der Diskussion: „Gerade die bürgerschaftliche Erzwingung einer friedlichen Zukunft für dieses Gelände verpflichtet uns zu einer sehr engen Einbindung der Ideen und Vorstellungen der Region in alle Entscheidungen.“

Allerdings bleibt die schwarz-gelbe Mehrheit im Haushaltsausschuss des Bundestags ein unberechenbares Risiko für die Rahmenbedingungen. Das Interesse an einer Abstimmung mit Land und Region scheint dort nicht ausgeprägt zu sein. Zur Entwicklung der Kyritz Ruppiner Heide erfolgt in der Region eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Akteuren wie der KAG und der Bundesforst bzw. BImA sowie der Kreisverwaltung Ostprignitz-Ruppin.

Alle Anwesenden sehen die große Bedeutung des Naturschutzes auf dem Gelände und begrüßen grundsätzlich die Aufnahme von Flächen der Kyritz Ruppiner Heide in die Liste der Nationalen Naturlandschaften.

Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack: „Ziel ist eine einheitliche Planung und Entwicklung der Nachnutzung des ehemaligen Truppenübungsplatzes in der Region. Vor diesem Hintergrund sind sich die Kommunale Arbeitsgemeinschaft und das Umweltressort des Landes Brandenburg darin einig, dass die Einmaligkeit der größten unzerschnittenen Heidefläche Brandenburgs vorzugsweise in einem einheitlichen Gebietsmanagement gut aufgehoben ist, um in einem Konzept aus einem Guss naturschutzfachliche Zielsetzungen wie Heidepflege und Wildnisentwicklung sowie Naturtourismus und erneuerbare Energien umsetzen zu können.“

Die Ministerin begrüßt in diesem Zusammenhang, dass sich die Region mit angrenzenden Regionen in Mecklenburg-Vorpommern zu einer länderübergreifenden Klima-Allianz verabredet hat. Das Ministerium wird sich daher gemeinsam mit der KAG an den Haushaltsauschuss des Bundes wenden um für die einheitliche Entwicklung zu werben, aber auch um deutlich zu machen, dass Brandenburg noch andere Flächen im Nationalen Naturerbe beantragt hat.