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Wie stimmten die Abgeordneten des Wahlkreises 56 über den Änderungsantrag der Linksfraktion ab, das Bundesausbildungsförderungsgesetzes (25. BAföGÄndG) zu ändern und die Freibeträge und Fördersätze den erhöhten Lebenshaltungskosten sofort anzupassen?

Das 25. BAföGÄndG der Bundesregierung bildet nicht die Lebensverhältnisse der jungen Menschen ab. Dass die 2010 zuletzt angehobenen Freibeträge und Fördersätze erst im August 2016 um sieben Prozent angehoben werden sollen ist viel zu spät und außerdem nicht ausreichend, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten auszugleichen. Der weitere Ausschluss von SchülerInnen an gymnasialen Oberstufen sowie viel zu lange Mindestaufenthaltsfristen schließen viele junge Menschen aus der Förderung aus.

Sebastian Steineke, CDU: NEIN
Dagmar Ziegler, SPD:  NEIN
Dr. Kirsten Tackmann, DIE LINKE: JA

Hier der Änderungsantrag der LINKEN (18/3181)

Hier der Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/2710).
Hier die Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18/3141).