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Der Praktikumsbericht der 17jährigen Schülerin Saron, die Kirsten Tackmanns Arbeit für zwei Wochen im Deutschen Bundestag begleitete.

Ich möchte Politikerin werden. Es war mir klar, dass ich mir diesen Beruf mir angucken muss, damit ich mir vorstellen kann, was für Aufgaben Politiker/innen haben und wie ihr Arbeitstag abläuft usw.

In der zehnten Klasse findet ein Praktikum für zwei Wochen statt. Ich habe natürlich eine Vorstellung gehabt, in welchem Bereich ich mein Praktikum machen werde. Ich hatte bereits am Girls‘ Day im Bundestag im Büro von Dr. Kirsten Tackmann in der Linksfraktion teilgenommen. Es wurde uns gesagt, dass man dort ein Praktikum machen kann .

Ich habe mich per E-Mail gemeldet, um zu fragen ob es möglich ist, ein Praktikum vom 13.01.14 bis zum 24.01.14 hier im Abgeordnetenbüro von Dr. Kirsten Tackmann zu machen. Als ich erfahren habe, dass ich den Praktikumsplatz bekommen habe, war ich sehr glücklich und sehr stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, ein Praktikum im Bundestag zu machen.

Am ersten Tag war ich ein bisschen aufgeregt. Die Kontrolle von den Polizisten an der Eingangstür machte meine Aufregung noch schlimmer. Als ich ins Büro kam, wurde ich mit freundlichem Gesicht begrüßt. Die Arbeit im Abgeordnetenbüro hatte wie immer, schon früh angefangen.

Ich wusste schon, dass man im Politikbereich viel zuhören oder reden muss. Konzentration für einen längeren Zeitraum haben zu können, war die Herausforderung dabei.

Na klar, der Tag hatte schon mit der Montagsrunde, die mehr als zweieinhalb Stunde dauerte angefangen. Es wurde über die Arbeiten der vergangenen Woche geredet und ein Plan für die kommende Woche gemacht. Der erste Tag ist sehr schnell vergangen, genauso wie die zwei Wochen. In den zwei Wochen habe ich vieles gemacht und bin in vielen Gesprächen dabei gewesen wie z.B. die Sitzung des Arbeitskreises und ich durfte mir als Gast im Parlament die Diskussion über die Pisa-Studie für eine Stunde anschauen.

Noch interessant war, dass die Internationale Grüne Woche während des Praktikums statt fand. Ich war einen ganzen Tag mit Dr. Kirsten Tackman und ihrem Mitarbeiter Christian auf der Grünen Woche in der Messe. Ich hatte die Gelegenheit, während der Mittagspause mich allein mit Dr. Kirsten Tackmann zu unterhalten und Fragen zu stellen, die sie mir ganz  ehrlich und offen beantwortet hat. Auf jeden Fall war die Grüne Woche ein großes Erlebnis  für mich. Vor allem um zu sehen wie viel Arbeitsstress die Mitarbeiter haben während der Grünen Woche. Der Terminkalender von Dr. Kirsten Tackmann ist sehr voll gewesen. Aber ich habe eine Vorstellung davon bekommen, wie viel Arbeitsstress die Politiker haben können. Auf jeden Fall waren die zwei Wochen für mich ausreichend, um eine Entscheidung zu treffen, ob der Bereich für mich geeignet ist und es hat mir geholfen, um zu wissen was für eine Schwäche ich in diesem Bereich habe und die wäre: die Sprache. Hier werden oft nur Fachbegriffe benutzt, die man kaum gehört hat oder auch gar nicht. Trotzdem, es hat mir die Motivation gegeben, dass ich hart daran arbeiten muss, meine Ziele zu erreichen.

Die zwei Wochen Praktikum waren  für mich ein Ehre. Ich bin sehr froh, dass ich mein Praktikum in Dr. Kirsten Tackmanns Büro machen durfte. Ich bedanke mich auch für die Freundlichkeit und Hilfsbreitschaft der Mitarbeiter. Ich bin nur ein bisschen traurig, weil es nur zwei Wochen waren und die sehr schnell vergangen sind, aber ich kann es kaum erwarten, meinen Freunden und Lehrern zu erzählen, wie toll mein Praktikum war und was ich gemacht habe. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich werde mich freuen, wenn ich irgendwann mal die Möglichkeit bekomme, hier arbeiten zu dürfen  Ich danke Euch für die ganzen Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe. Ich werde Euch vermissen und gehe mit der Hoffnung, dass wir uns irgendwann mal sehen werden.