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„Zur Bekämpfung der klassischen Schweinepest wird bisher auf die Impfung von Tieren verzichtet. Grund sind internationale Handelshemmnisse. Ich unterstütze ausdrücklich eine Abkehr von diesem System und das Anliegen des Antrages,“ kommentiert Dr. Kirsten Tackmann die Verabschiedung des Antrages „Schweinepest tierschonend bekämpfen – Notimpfung ersetzt grundloses Keulen“ im Agrarausschuss des Bundestages. Der interfraktionelle Antrag 17/8893 wurde unter Ausschuss der Linksfraktion erarbeitet. Die Linksfraktion hat sich enthalten.

©Markus Walti www.pixelio.de

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Tackmann weiter:

„Der Antrag ist zu sehr mit der heißen Nadel gestrickt. Die enormen Handelshemmnisse werden als Grundlage der Nichtimpfungspolitik nur unzureichend beschrieben. Grundsätzlich begrüße ich jedoch die Hauptaussage im Antrag: Impfen statt keulen! Die Keulung der Tiere – also das Töten des Bestandes – darf nicht weiter als präventive Maßnahme geduldet werden. Die Impfung der Bestände ist der bessere Weg.

Bei der Erarbeitung des interfraktionellen Antrag zur Bekämpfung der Schweinepest wurde die Linksfraktion ausgegrenzt. Grund ist der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU/CSU-Fraktion. Die Konservativen verweigern sich einer sachlichen Zusammenarbeit mit den Linken. Dabei hatten wir uns ausdrücklich zum gemeinsamen Anliegen bekannt und sachliche Verbesserungsvorschläge in die Antragserarbeitung eingebracht.“

Den interfraktionellen Antrag finden Sie hier.