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Bei der diesjährigen Aktionswoche gegen Rassismus des Vereins "Gesicht Zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland" nimmt zum ersten Mal auch Dr. Kirsten Tackmann mit einem eigenen Projekt teil. Anlass der Aktionswoche ist der von den Vereinten Nationen 1967 deklarierte "Internationale Tag zur Überwindung von Rassismus" am 21. März.

Als inhaltlichen Beitrag hat Dr. Kirsten Tackmann den diesjährigen 75. Jahrestag der Bücherverbrennung von 1933 auserwählt, steht er doch im Besonderen für die undemokratische und menschenverachtende Ideologie von Nazis. Dafür werden zwei Schülergruppen aus Falkensee alle Bücher ihrer Schulbibliotheken kennzeichnen, die von Autoren sind, deren Bücher 1933 von den Nazis verbrannt wurden und deren Werke verboten worden sind. Die Schülerinnen und Schüler werden alle Bücher mit einem Stempel versehen, auf dem zu lesen ist: "Bücher diese Autors wurden 1933 verbrannt – Wer Bücher verbrennt, verbrennt am Ende auch Menschen. Heinrich Heine". Außerdem werden sich die Schülerinnen und Schüler thematisch mit der Bücherverbrennung beschäftigen und eine Dokumentation anfertigen, die sie im Rahmen des Wettbewerbes "Zivilcourage vereint" am 19.03.2008 an Dr. Kirsten Tackmann übergeben. Da Rechtsextremismus kein Jugendproblem ist, sondern gesamtgesellschaftlichen Charakter hat, werden sich beide Schülergruppen in der Stadtbibliothek von Falkensee treffen und dort gemeinsam ebenfalls alle Bücher von Autoren, deren Werke 1933 verbrannt worden sind, kennzeichnen. Zur Unterstützung kommt am 19.03.08 Dr. Kirsten Tackmann persönlich vorbei, um den Schülerinnen und Schüler beim Stempeln zu helfen und mit Ihnen über die Aktion zu sprechen. Zusammen mit Vertretern der Stadt Falkensee soll so ein Zeichen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus gesetzt werden.

Damit reiht sich Dr. Kirsten Tackmann in eine sieben jährige Tradition von Veranstaltungen der von "Gesicht Zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland" e.V. jedes Jahr bundesweit initiierten Aktionswochen gegen Rassismus ein. In diesem Jahr geht die Aktionswoche vom 10. bis 23. März 2008. Während dieser Aktionswoche finden außerdem Lesungen, Podiumsdiskussionen, Theateraufführungen, Filmvorstellungen und Museumsprojekte zu den Themen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus statt. Der Verein bezieht dafür bewusst Prominente, Politiker, Städte und Schulen, Kultureinrichtungen und Kinos mit ein.