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In der dritten Woche ihrer Sommertour „Wege übers Land“ machte die agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE einen Abstecher in die benachbarten Bundesländer Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Am 24.08.2010 besuchte sie das Ökodorf Sieben Linden und nahm am Abend an einer agrarpolitischen Podiumsdiskussion im Wendland teil.

 Echt aus Stroh: Fensterblick in die Mauer eines der Ökodorf-Häuser, Foto: Rehmer

Echt aus Stroh: Fensterblick in die Mauer eines der Ökodorf-Häuser, Foto: Rehmer

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Wie wollen wir leben? Wie kann das Soziale und das Ökologische sinnvoll miteinander verbunden werden? Wie gehen wir miteinander um? Wie verbrauchen wir möglichst wenig endliche Ressourcen? Solche Fragen standen im Mittelpunkt des Besuchs einer kleinen Delegation von LinkspolitikerInnen aus Brandenburg und dem Bundestag im Ökodorf Sieben Linden.

Das kleine Dorf, welches vor dreizehn Jahren fast aus dem Nichts heraus mit viel Pionierarbeit entstanden ist, liegt am Rande eines Kiefernwaldes in der Altmark. Irgendwann soll es dort einmal 300 BewohnerInnen geben, heute sind es etwas mehr als 80 Erwachsene. [pic3] Sie wohnen in Häusern in moderner Strohbauweise in so genannten Nachbarschaften zusammen. Eines haben alle gemeinsam: Sie suchen Gemeinschaft, sie wollen bewusst in einem intakten Dorf ökologisch zusammen leben.

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Dr. Kirsten Tackmann informierte sich zusammen mit Dr. Michael Luthardt (MdL, Brandenburg) über die Entstehungsgeschiuchte des Dorfes, über demokratische Entscheidungsprozesse, über ökologisches Bauen und Gärtnern. Besonders beeindruckend war für die PolitikerInnen das scheinbar unermüdliche Engaggement, welches nötig war, in einer so kurzen Zeit bereits ein intaktes kleines Dorf aufzubauen. Und im Gegensatz zu vielen Dörfern schrumpft dieses nicht, sondern wächst weiter. Es gibt ein Kino, eine Kneipe, kleine Geschäfte und eine Disco. In welchem Dorf gibt es das noch?

Ein Blick auf die Homepage des Ökodorfs Sieben lohnt sich hier.