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An die Feuerwehr denken viele wohl erst wenn sie Hilfe brauchen und zwar nicht nur wenn es brennt, sondern auch wenn der Keller voll Wasser ist oder die Katze vom Baum geholt werden soll. Damit das nicht so bleibt, hat die Landesjugendfeuerwehr Brandenburg Politikerinnen und Politiker zu einer Blaulichtkonferenz nach Wittstock eingeladen.

Dieses Mal waren vor allem Verantwortungsträger der LINKEN in Brandenburg ihre Zielgruppe. Ein Schwerpunkt der sehr offen geführten Diskussion war die Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehr, die hier in den ländlichen strukturschwachen Gebieten besondere Aufmerksamkeit erfordert, soll die Arbeit weiter abgesichert werden. Vorgestellt wurde uns z. B. die Zukunftskampagne "Früh übt sich", mit der für die Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr geworben wird. Schon bei den 10 bis 16-jährigen ist, auch aufgrund Abwanderung und nachlassendem Interesse, ein Rückgang bei den Jugendfeuerwehren zu verzeichnen. Und nicht alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr wechseln in die Erwachsenenfeuerwehr. Für uns als Teilnehmerin und Teilnehmer der Konferenz war es sehr spannend, mit den Vertreterinnen und Vertretern der Feuerwehr, zu denen neben regional Verantwortlichen auch der Bundesjugendleiter Hans-Peter Schäfer gehörte, gemeinsam über die Lösung dieser Probleme zu diskutieren. Dabei muss immer wieder betont werden, dass die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr freiwillig und ehrenamtlich eine staatliche Pflichtaufgabe erfüllen. Nur in 2 EU-Ländern sind dafür keine Berufsfeuerwehren zuständig. Dabei kommen die notwendige fachliche Qualifikation der Feuerwehrleute und ihre in den Teams erworbenen sozialen Kompetenzen nicht zuletzt auch den Arbeitgebern zu Gute, die sie gelegentlich für einen Einsatz freistellen müssen. Dass sich der Jugendfeuerwehrverband Brandenburg im Rahmen eines Bundesprojektes auch dem Thema Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit offensiv stellt ist wichtig und wird von uns ausdrücklich unterstützt. Dieses und viele weitere auf der Konferenz angesprochenen Beispiele für die engagierte Arbeit in den Feuerwehren in der Öffentlichkeit noch intensiver zu unterstützen haben wir als eine wichtige Aufgabe mitgenommen. Wir danken den Initiatoren der Blaulichtkonferenz, dass sie uns zu dieser hoch interessanten Diskussion eingeladen haben und werden unsere Möglichkeiten nutzen, die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen im Interesse der Feuerwehrleute im Auge zu behalten und wo nötig und immer möglich zu verbessern.

Dr. Kirsten Tackmann MdB, Thomas Domres MdL & Torsten Krause MdL