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Frage: Sehr geehrte(r) Direktkandidat(in), meine Frage beschäftigt sich mit einem sehr umstrittenen Thema in der Prignitz: der A14. Dazu interessiert mich die Meinung aller Direktkandidaten. Wie stehen Sie zur A14? Meine Meinung sage ich bewusst nicht. Freundlicher Gruß, Harald Limbach Kirsten Tackmanns Antwort:  Sehr geehrter Herr Limbach, vielen Dank für Ihre Frage. Die Problematik um den Ausbau der […]

Frage:

Sehr geehrte(r) Direktkandidat(in),
meine Frage beschäftigt sich mit einem sehr umstrittenen Thema in der Prignitz: der A14. Dazu interessiert mich die Meinung aller Direktkandidaten. Wie stehen Sie zur A14? Meine Meinung sage ich bewusst nicht.
Freundlicher Gruß,
Harald Limbach

Kirsten Tackmanns Antwort: 

Sehr geehrter Herr Limbach,
vielen Dank für Ihre Frage. Die Problematik um den Ausbau der A 14 beschäftigt die Region und mich bereits viele Jahre. Ich verstehe die Hoffnungen, die viele mit dem Ausbau der A 14 verbinden. Allerdings denke ich, dass sie sich nicht erfüllen werden und sich herausstellen wird, dass der Ausbau der B 189 eine realistischere und vernünftigere Alternative gewesen wäre. Aber nachdem uns der Bund seit so vielen Jahren im Unklaren gelassen und Zusagen nicht eingehalten hat, muss nun die Hängepartie beendet werden. Mir war und ist bei diesem und anderen Infrastrukturprojekten wichtig, dass die (sehr unterschiedlichen) Interessen der in der Region betroffenen Menschen ernsthaft in die Entscheidungsfindungen einbezogen werden. Ein Konsens ist sicher oft schwierig erreichbar, muss aber letztendlich zu einer mehrheitlichen Entscheidung führen, die dann auch umgesetzt werden muss. Dabei sind sowohl persönliche Betroffenheiten als auch Belastungen für die Natur und die Landwirtschaft fair zu bewerten und Zielkonflikte im Interesse der Allgemeinheit in einem Dialog zu lösen. Ein solcher ernsthafter gesellschaftlicher Dialog ist aus verschiedenen Gründen bei der A 14 aus meiner Sicht leider nur begrenzt gelungen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Kirsten Tackmann MdB