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Erstmals gibt es in Brandenburg eine reale Wechselstimmung. 56% der Brandenburgerinnen und Brandenburger meinen, es sei Zeit für einen politischen Wechsel. 41% sehen das nicht so. Im Januar 2008 waren erst 50% für einen Wechsel und 47% dagegen. Interessant ist vor allem, das der Wunsch nach einem Wechsel bei den Wählerinnen und Wählern der LINKEN von 65% auf 84% gestiegen ist und bei denen der SPD von 31% auf 45%! Das belegt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts emnid , die die Brandenburger LINKE in Auftrag gegeben hatte. Dazu wurden 1000 Brandenburgerinnen und Brandenburger im Zeitraum vom 21.01. bis 06.02.2009 telefonisch befragt.

Die Umfrage belegt außerdem eine wachsende Unzufriedenheit mit den politischen Verhältnissen. Das gilt sowohl für das Land als auch für den Bund. Die Landesregierung erreicht in zentralen Politikbereichen bestenfalls durchschnittliche Schulnoten. Besonders in der Kritik steht offensichtlich die Politik des Niedriglohnstandortes Brandenburg, die durch die Landesregierung offensiv vertreten wird. Zugleich lässt die Bindungskraft der jetzigen Regierungskoalition aus SPD und CDU nach. Nur noch 44% der Brandenburgerinnen und Brandenburger finden, das SPD und CDU die Landesregierung bilden sollten. Im Januar 2008 waren es noch 46%. Schon damals weniger als SPD bzw. CDU wählen wollen (zusammen 58%, heute zusammen 57%).

Ebenso wie vor einem Jahr, wollen 39% eine Regierung aus SPD und DIE LINKE. 9% eine Regierung aus LINKE und CDU (2008 – 8%). Also eine wachsende Mehrheit, will eine andere Regierung als die jetzige. Während die Zustimmung zu rot-rot in der Wählerschaft bei der LINKEN unverändert bei sehr hohen 85% (2008 – 87%) liegt, ist vor allem die wachsende Zustimmung bei der Wählerschaft der SPD interessant. 2008 waren 36% der SPD Anhänger für diese Variante und 59% für eine weitere Koalition mit der CDU. Jetzt sind 42% für rot-rot und noch 51% für die Fortsetzung der jetzigen Koalition.

Anhang: 2009_02_13_bewertung_der_umfrage.pdf