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Der März hatte es mit 3 Sitzungswochen in sich, denn das bedeutet 3 (von 4) Wochen intensive parlamentarische Arbeit.

Die Entscheidungen im März 2010 waren besonders weitreichend, ging es doch z. B. um die Verabschiedung eines Bundeshaushaltes mit Rekordverschuldung, dessen Auswirkungen wir noch viele Jahre spüren werden in klammen Landes- und Kommunalkassen oder weiterem Sozialabbau. Daneben standen viele andere Termine im Kalender. So die Diskussion des Agrarausschusses mit dem neuen EU-Landwirtschaftskommissar Ciolos, vor allem zur unsicheren Zukunft der Agrarförderung nach 2013. Podiumsdiskussionen beim Milch-Industrie-Verband und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter gehörten ebenso zum parlamentarischen März-Programm wie Fachgespräche mit dem Getreidehandel zur Agro-Gentechnik, mit dem Bundeskartellamt zum Milchmarkt oder mit dem Deutschen Schäferhundeverein zur Kennzeichnung von Welpen. Sehr interessant war auch das Treffen mit Fritz Haberkuß aus Lindenberg (Prignitz), der in Dortmund Wissenschaftsjournalismus studiert und dessen Beitrag (ein Prignitzer in Dortmund) von einer Fachjury für den 7. Jugendmedienworkshop des Bundestags ausgewählt worden war (40 von 270 Beiträgen). Ehrensache, dass ich einen so engagierten Prignitzer kennenlernen wollte und zu einer Diskussion auf der Reichstagskuppel traf.

Auch die sitzungsfreien Tage im März waren terminreich. Ich nahm an Diskussions-Veranstaltungen zur Brandenburger Frauenwoche in Cottbus, Neuruppin und Perleberg teil und an den Gewaltpräventionstagen an der Kooperationsschule in Friesack, die ich eröffnen durfte. Ich diskutierte mit 50 Frauen aus dem Wahlkreis, die ich wie dieses Jahr anlässlich des Internationalen Frauentags zu einer Fahrt mit dem Bundespresseamt in den Bundestag eingeladen hatte. 80 Frauen waren meiner diesjährigen Einladung zur Frauentagsmatinee mit Helga Piur gefolgt. Ich diskutierte im Neuruppiner Mittendrin mit Jugendlichen und nahm am Forum zur Gründung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Kyritz-Ruppiner Heide teil. Dazwischen lagen noch 2 Tage Agrar-Klausur in Erfurt, der Landesparteitag in Potsdam und der (leider nicht verhinderte) Neonaziaufmarsch in Neuruppin und die Radtour der VVN-BdA. Die März-Sprechstunden in den 2 aktuellen/4 ehemaligen Kreisstädten wurden auch nicht vergessen. Vor Ostern war ich, wie lang versprochen, noch 2 Tage zur Unterstützung der LINKEN in Bitburg-Prüm und Euskirchen (NRW). Ostersonntag auf dem Bombodrom zu wandern war dann schon eher Erholung, aber auch Bedürfnis.


Dr. Kirsten Tackmann, MdB