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1. Schwerpunkt Sprechstunden unter freiem Himmel

Vielzahl von Gesprächen mit Wählerinnen und Wählern, in denen die große Unzufriedenheit mit der Politik in Bund und Land dominierte. Das Ausmaß der Politikverdrossenheit wird zunehmend zur Gefahr für die parlamentarische Demokratie. Die zunehmenden sozialen Konflikte und Verarmungstendenzen sind unübersehbar. Armutsrenten, Niedriglöhne und SGB II sind dominierende, aber nicht die einzigen Themen.

2. Regionale Arbeitsplätze und Wertschöpfung

Landwirtschaft und die Veredlung und Verarbeitung können einen Beitrag zum Kampf gegen die Abwanderung aus den ländlichen Regionen leisten. Mit dem Bioschlachthof in Bollewick und dem Biolandbetrieb Hofgut Hirschaue stand dieser Aspekt im Mittelpunkt. Beim Besuch einer Biogastankstelle und einer Biogasanlage mit Trockenfermentation wurden außerdem Möglichkeiten für eine nachhaltige Biomassenutzungsstrategie mit dem Ziel einer dezentralen Energieversorgung diskutiert. Das war auch das Thema des Besuches in der FH Eberwalde, bei dem ein Modell zur Schätzung der regionalen Flächenpotentiale für den Energiepflanzenanbau unter Berücksichtigung der Futtermittel- und Lebensmittelproduktion sowie Klimaeffekte vorgestellt wurde. Die Nutzungskonflikte spielten auch bei dem Besuch in Hassleben eine Rolle, wo eine Anlage für 80.000 Schweine geplant ist. Eine Diskussionsrunde zur Agro-Gentechnik hatte das Ziel, für eine gentechnikfreie Prignitz zu werben.

3. Gewalt gegen Frauen

Ein sehr bedrückender Fakt ist, dass jede dritte Frau in der Bundesrepublik in ihrem Leben Ziel physischer oder psychischer Gewalt wird. Die SGB II-Gesetzgebung hat die Situation für Frauen auf der Flucht weiter zugespitzt. Die Arbeit von Frauenhäusern, Schutzwohnungen und Frauennotrufen muss deshalb finanziell gesichert werden. Die soziale Situation von Frauen war auch ein Thema der sehr intensiven Diskussionsrunde im Mehrgenerationenhaus in Perleberg, dessen Schirmherrin ich bin.

4. Kampf gegen das Bombodrom

Der Kampf gegen die militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide wird auch in Nordhorn geführt. Auf einer Demonstration anlässlich des Besuchs von Verteidigungsminister Jung in Nordhorn-Range habe ich dafür geworben, sich nicht zu entsolidarisieren. Einen Lastenausgleich darf es bei Kriegsübungen nicht geben. Wir bleiben bei einem gemeinsamen Ziel: Kein Bombodrom. Nirgends.

weitere Themen der kommenden Woche unter anderem: Tourismusangebote, Arbeitslosigkeit, Schultütenfest in Kyritz, Frauenfriedensreise nach Polen und Russland.