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Kirsten Tackmanns Wahlkreismitarbeiter Andreas Bergmann war am 5. Oktober in der Kreuzberger Markthalle Neun dabei und berichtet.

Rund 200 Teilnehmer kamen Sonntagmorgen in die Markthalle Neun zum agrarpolitischen Talk des Festivals für gutes Essen und gute Landwirtschaft im Berliner Kiez Kreuzberg. Alle im Bundestag vertretenen Fraktionen waren präsent. Für die CDU kam die Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz Sabine Toepfer-Kataw.  Die SPD war durch Wilhelm Priesmeier (MDB), Grüne durch MdB Harald Ebner und die LINKE durch den persönlichen Mitarbeiter Andreas Bergmann der MdB Kirsten Tackmann vertreten.

Moderiert wurde die rund anderthalbstündige Diskussion durch Tania Busse, freie Journalistin und Buchautorin. Acht Themen aus entsprechenden Workshops waren durch die Organisatoren der Diskussion im Vorfeld für die Diskussion benannt worden. Da es in der begrenzt  verfügbaren Zeit nicht möglich war, alle Themen anzusprechen, wurden für die Diskussion vier Themen per Los ausgewählt. Jeder der vier Podiumsteilnehmer konnte jeweils ein Thema ziehen und als erster nach einer thematischen Einführung durch einen Workshop-Vertreter Stellung nehmen. So kamen die Themen: „Zugang zu Land“, „Bienenfreundliche Landwirtschaft“, „Recht auf Nahrung“ und „Antibiotikamissbrauch in der Landwirtschaft“ in die Diskussion.  Im Schnitt gab es pro Thema allerdings nur zwei bis drei Minuten für ein Statement, so dass eine differenzierte Debatte praktisch unmöglich war. Das von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer am emotionalsten aufgenommene Thema war eindeutig die Landdebatte und die damit verbundene Politik der BVVG-Verkäufe. Die Forderung nach einem Stopp der Privatisierung wurde mit außergewöhnlich viel Beifall honoriert. Hier gab es auch die sichtbarsten Differenzen zwischen den parteipolitischen Positionen, da die Ablehnung der Privatisierung eine Domäne der LINKEN bleibt.

Im Nachgang zur Diskussion gab es eine Reihe privater Gespräche mit Teilnehmer_innen der Veranstaltung und mit den Organisatoren. Die schlechte Entlohnung vieler auch in der Ökobranche Beschäftigten war ein wichtiges Thema, das die LINKE weiter verfolgen sollte. Zudem wurde über eine geplante Folgeveranstaltung in zwei Jahren nachgedacht. Als Vorschlag im Kontext der Landzugangsdebatte wurde für die Planung in zwei Jahren das Thema Agrargenossenschaft besprochen, bei dem die LINKE einen aktiven Beitrag leisten könnte.   

Kyritz, 7.10.2014

Andreas Bergmann