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„Die Entscheidung des Haushaltsausschusses traf die Region völlig unvorbereitet. Das ist ein Schlag ins Gesicht. Doch nicht nur Enttäuschung über diesen erneuten K.O.-Beschluss für die Region durch eine schwarz-gelbe Bundestagsmehrheit macht sich breit. Sondern auch die Erkenntnis, dass damit wieder einmal viel Geld in den Sand gesetzt wurde. Viele Arbeitsplätze werden nun nicht entstehen“, erklärt Dr. Kirsten Tackmann. Die Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion hat gemeinsam mit Fraktionskolleg_innen eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt. Mit einer Antwort der Anfrage „Auswirkung der Entscheidung gegen einen Standort des Bundesinstituts für Risikobewertung in Neuruppin“ wird Mitte des Monats November gerechnet.

Tackmann weiter:

„Die Linksfraktion nimmt die Entscheidung nicht einfach hin, sondern hat der Bundesregierung 15 kritische Fragen gestellt. Wir wollen genau wissen, welche Auswirkungen die Entscheidung der Koalitionspolitiker für die Region und Neuruppin hat. Beispielsweise hinterfragen wir, wie viele Arbeitsplätze in Neuruppin nun nicht entstehen und wie viele gleichzeitig in Wusterhausen/Dosse beim FLI verloren gehen werden. Beides trifft die Region, gerade weil es hier so wenige wissenschaftliche Stellenangebote gibt.

Gleichzeitig fragen wir nach, welche andere Bundeseinrichtung nun in der Fontanestadt angesiedelt werden könnte. Ein Epidemiologisches Zentrum mit der Erfahrung der Belegschaft des FLI-Standorts in Wusterhausen/Dosse, welches ich seit Jahren fordere und dass angesichts des Klimawandels und des globalen Handels dringender denn je ist, wäre eine ernsthafte Alternative. Damit könnte gleichzeitig die Fehlentscheidung zur Schließung des FLI-Standorts in Wusterhausen/Dosse kompensiert werden, denn ein Umzug in das 30 Kilometer entfernte Neuruppin wäre für viele Kolleginnen und Kollegen dort eine bessere Lösung als die Insel Riems bei Greifswald.“