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Das Positionspapier der Linksfraktion für einen starken ökologischen Landbau

Im Ökolandbau gelten nach den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft eigene Regeln. Nicht Höchsterträge pro Hektar stehen an oberster Stelle, sondern die naturverträgliche Bewirtschaftung der Flächen. Die angebauten Kulturen auf dem Acker, das Grünland und die Tierhaltung sind so aufeinander abgestimmt, dass es zu möglichst wenig negativen Auswirkungen auf die natürlichen Kreisläufe kommt. Der Nährstoffbedarf des Bodens wird durch pflanzliche und tierische „Abfälle“ des Betriebes gedeckt. Im Ökolandbau gibt es keinen Mineraldünger, keinen chemischen Pflanzenschutz und keine Gentechnik. Für eine artgerechte Tierhaltung gelten besondere Anforderungen an die Ställe, den Auslauf und die Fütterung der Tiere. Das Ziel ist, den Boden als Grundlage für die Erzeugung gesunder Lebensmittel zu erhalten. Das dient auch der biologischen Vielfalt und dem Schutz der Gewässer. Die Erzeugungsweise in Ökobetrieben ist besonders arbeitsintensiv und schafft dadurch mehr Arbeitsplätze als heutzutage in der Landwirtschaft üblich ist. Oft kommen ein Hofladen oder Ferienwohnungen dazu, so dass der Ökolandbau zur Belebung der dörflichen Strukturen beiträgt. Für die Linksfraktion sind das gute Gründe, sich nicht nur für eine nachhaltigere konventionelle Landwirtschaft, sondern auch gezielt für einen starken Ökolandbau einzusetzen. weiter…