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Eine langfristige Wirtschaftlichkeit der Gentechnik ist nicht erkennbar.“ – so lautete das Fazit der Untersuchung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL ) zum volkswirtschaftlichen Wert der Gentechnik auf der BÖLW-Herbsttagung, die dieses Jahr unter dem Motto stattfand: „Teuer, riskant, verbannt? Agro-Gentechnik im Spannungsfeld von Anbau, Freihandelsabkommen und nationalem Ausstieg“.

Vom Vorsitzenden der BÖLW Dr. Felix Prinz zu Löwenstein über Jochen Flasbarth, Staatssekretär von Barbara Hendricks bis hin zu Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels herrschte Einigkeit über die Skepsis zur Gentechnik. Vor allem die Vermeidungskosten für herkömmliche Produzenten von Lebens- und Futtermitteln ohne Gentechnik wurden intensiv besprochen und das nicht greifende Verursacherprinzip angemahnt.

Dr. Ludger Breloh, Leiter der REWE Group, gab als Ziel an die 4,5 Millionen Tonnen Import an transgenen Eiweißes zu substituieren gegen zunächst gentechnisch unverändertes Eiweiß, was perspektivisch sogar aus Europa kommen sollen. Hierfür will er sich mit seinen Kollegen im Einzelhandelsbereich stark machen, wie es auch im Zusammnhang mit der Tierwohlinitiative geschah. Die Parlamentarische Staatssekretärin von Christian Schmidt, Dr. Maria Flachsbarth, begrüßte dieses Vorhaben und schrieb den Lebensmittelmärkten an dieser Stelle einen Hebel für den Markt zu, den die Politik nicht bedienen könne.