alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

Am Mittwoch traf Kirsten Tackmann und ihre Mittarbeiter*innen sich mit der Wissenschaftlerin Nahleen Lemke vom Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), um über eine klimafreundliche(re) Moorbewirtschaftung zu diskutieren, einschließlich Politikinstrumente und Initiativen des Privatsektors.

v.l.n.r. Dr. Kirsten Tackmann, Nahleen Lemke, Aaron Scheid, Linda Rehmer

Wissenschaftliche Analysen zeigen laut Nahleen Lemke, dass kooperative Strategien bei der Umsetzung von Klimaschutzzielen gerade in der Landbewirtschaftung wichtiger denn je sind. Das Netzwerk „Moorschonende Stauhaltung“ verbindet zum Beispiel über das Projekt PeatWise in Brandenburg das ZALF, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNE), die Humboldt Universität zu Berlin (HUB), den Wasser- und Bodenverband Rhin-/ Havelluch und verschiedene Agrarbetriebe. Dabei wird deutlich wie wichtig einerseits eine Zusammenarbeit ist aber auch eine öffentlich finanzierte Beratung für mehr Biodiversität und Klimaschutz in landwirtschaftlichen Betrieben. Immer mehr Landwirt*innen wollen mehr Klimaschutz, denn sie sind selbst Teil des Problems, aber auch der Lösung – und wollen auch Teil der Debatte sein. Dazu brauchen sie mehr Informationen über geeignete und umsetzbare Maßnahmen, einschließlich geeigneter Förderprogramme. Netzwerke sind wichtig, um Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu informieren und zu inspirieren – aber auch, um Zusammenarbeit zu organisieren, zum Beispiel über Maschinenringe. Spannend, dass in den Niederlanden zum Beispiel Agrarumwelt- und -naturmaßnahmen grundsätzlich nur an Zusammenschlüsse vergeben werden.