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„Die einheimischen Fischzuchtanlagen müssen besser unterstützt werden. Sie sind wichtige Akteure in den ländlichen Räumen. Zur Nutzung dieses Potenzials sind jedoch deutlich bessere Rahmenbedingungen notwendig,“ erklärt Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Die Linksfraktion hat die Kleine Anfrage „Unterstützung nachhaltiger Aquakultur“ eingereicht (Bundestagsdrucksache 17/10497).

©fritz zühlke www.pixelio.de

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In knapp vierzig Fragen wollen die Abgeordneten wissen, wie die Bundesregierung die Fischzucht in Teichen und geschlossenen Kreislaufanlagen unterstützen will. Mit einer Antwort der Bundesregierung wird bis Ende August gerechnet.

Tackmann weiter:

„Fisch ist gesund und beliebt. Doch leider kommt nur einer von zehn Fischen auf unseren Tellern aus einheimischen Fängen oder Anlagen. An diesem Verhältnis müssen wir unbedingt was ändern – auch um den Druck auf die natürlichen Fischbestände in den Weltmeeren zu reduzieren. Das klare Bekenntnis zu Aquakulturanlagen und deren nachhaltige Unterstützung können zu einer positiven Entwicklung beitragen.

Die Linksfraktion will mit ihrer Kleinen Anfrage klären, was die Bundesregierung zur Unterstützung der immer noch kleinen einheimischen Aquakulturen leistet und was besser werden muss. So fragen wir z. B. nach Alternativen zum Fischmehl, sprechen die nicht kostendeckenden Erzeugerpreise an und erkundigen uns nach EU-Fördermitteln. Was die Bundesregierung zur Lösung regionaler Konflikte zwischen Fischereibetrieben und Kormoranen unternimmt, wollen wir ebenfalls wissen.“

Die Kleine Anfrage finden Sie hier.