alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

Der Fang von Haien muss verboten werden. Erst Recht das grauenvolle weil oft noch am lebenden Tier vollzogene Abtrennen ihrer Rückenflossen, Finning genannt

©Oliver Haja www.pixelio.de

©Oliver Haja www.pixelio.de

„Der Fang von Haien muss verboten werden. Erst Recht das grauenvolle weil oft noch am lebenden Tier vollzogene Abtrennen ihrer Rückenflossen, Finning genannt, darf nicht weiter erlaubt bleiben. Daher unterstütze ich die Initiative von Fischereikommissarin Maria Damanaki zum Finningverbot,“ kommentiert Dr. Kirsten Tackmann den Vorschlag der EU-Kommission, das Finning endgültig zu verbieten und keine weiteren Ausnahmen zuzulassen.

Tackmann weiter:

„Nun gilt es den überfälligen Vorschlag aus Brüssel durchzusetzen gegen die Profiteure der aktuellen Ausnahmen der EU-Verordnung aus dem Jahr 2003. Sie exportieren Haifischflossen nach Asien. Das soll und muss nun ein Ende haben. DIE LINKE fordert von der Bundesregierung, sich im Europäischen Rat für die Verabschiedung klarer Beschlüsse für einen wirksamen Haischutz einzusetzen. Auch der Deutsche Bundestag hat das schon mehrfach gefordert. Wir wollen ein Verbot des Finnings und der Hai-Jagd, solange die Bestände nicht stabil sind. Auch die Fischereimethoden sind so zu verbessern, dass Haie nicht mehr als Beifang in den Netzen der Fischerinnen und Fischer landen.

Die gestiegene Nachfrage nach Haiprodukten gefährdet die ohnehin schon instabilen Haibestände. Überfischung ist eine ernste Bedrohung für diese faszinierenden Tiere. Oftmals gilt das Interesse nur dem wirtschaftlich bedeutendsten Teil der Haie – ihrer Rückenflosse. Diese wird direkt an Bord abgetrennt und anschließend wird der Rest des Körpers ins Meer geworfen.“