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"41.000 Tonnen Kaninchenfleisch werden in Deutschland verbraucht aber noch immer ist nicht geregelt, unter welchen gesetzlichen Bedingungen Kaninchen gewerblich gehalten werden dürfen. Das muss sich dringend ändern. Ich fordere Ministerin Aigner auf, endlich aktiv zu werden!" kommentiert Dr. Kirsten Tackmann die Einbringung des Antrages der LINKEN "Die Haltung von Mast- und Zuchtkaninchen in Deutschland und der Europäischen Union tiergerechter regeln – Mindestanforderungen endlich auf den Weg bringen".

Die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag weiter:

"Wir brauchen dringend wirksame Mindestanforderungen an die gewerbliche Kaninchenhaltung. Seit Jahren wird auf die Probleme durch zu enge und mangelhaft gestaltete Käfige hingewiesen. In unserem Antrag fordern wir die Bundesregierung auf, endlich verbindliche Anforderungen zu schaffen. Sie muss die Kaninchenhaltung durch eine Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung tiergerechter regeln.

Kaninchen sind gesellige Tiere, welche in kleinen Gruppen gehalten werden sollten. Als Lauf- und Fluchttiere ist die Käfighaltung nur schwer mit den natürlichen Bedürfnissen der Tiere in Einklang zu bringen. Die aktuell noch erlaubten Haltungsbedingungen können schwere Verhaltensstörungen und Verletzungen zur Folge haben. Strukturierte und ausgestaltete Käfige, noch besser Boden- oder Freilandhaltung bieten den Tieren die Möglichkeit, sich von den Artgenossen zurückziehen sowie ungestört Futter und Wasser aufzunehmen."

Den Antrag finden sie hier:

Anhang: 100504_antrag_haltung_von_mast_und_zuchtkaninchen_endv.pdf