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Die Frauen- und Gleichstellungsfrage zieht sich von Anfang an durch meine politische Arbeit. Gerade in den ländlichen Regionen ist die Situation alarmierend. Von geschlechtergerechten Verhältnissen kann keine Rede sein! Zum Beispiel ist nur etwa jeder zehnte Bauernhof bundesweit in weiblicher Hand.

Wenn überhaupt sind es meist ostdeutsche und Ökobetriebe. Frauen auf dem Land bekommen 30 Prozent weniger Lohn als die Männer. Oft sind sie von Existenz sichernder Arbeit ausgeschlossen. In den ländlichen Regionen fehlen Ausbildungs- und Einkommensmöglichkeiten. Die öffentliche Infrastruktur zur Daseinsvorsorge wird weiter abgebaut. Diese Defizite müssen die Frauen oftmals mit Verzicht auf eigene Lebensperspektiven ausgleichen.Vor allem junge Frauen antworten auf diese fehlenden Perspektiven seit Jahren mit Abwanderung.

Trotz dieser Situation ist die derzeitige Agrarförderpolitik geschlechtsblind. Das muss sich ändern! Frauen müssen in die Entscheidungsgremien, damit geschlechtergerechte Förderprogramme aufgelegt und Frauen direkter Zugang zu den Fördertöpfen ermöglicht wird.

Ich streite auch weiter für eine geschlechtergerechte Agrarförderpolitik. Denn ohne Frauen ist kein Dorf zu machen.