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Statt Antibiotika als Allzweckwaffe einzusetzen, müssen Fehler bei den Tierhaltungsbedingungen und der Betreuung der Tierbestände korrigiert werden.

Foto: Linksfraktion

Foto: Linksfraktion

Es war Mittwoch, noch dunkel und regnerisch in Berlin. Ein riesiger Gummi-Broiler steht Ecke Bundestag und wird symbolisch mit Antibiotika gespritzt. Die Demonstrant_innen wollen damit auf den Antibiotika-Missbrauch in der Nutztierhaltung aufmerksam machen. Der Anlass ist die Anhörung im Agrarausschuss, die um 8 Uhr beginnen soll. Die agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Dr. Kirsten Tackmann, ist vor Ort. Sie diskutiert mit den Protestierenden und erläutert die Position der Linksfraktion: deutliche Reduktion der Antibiotika im Stall, Kritik am zu laschen Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Arzneimittelgesetz. „Statt Antibiotika als Allzweckwaffe einzusetzen, müssen Fehler bei den Tierhaltungsbedingungen und der Betreuung der Tierbestände korrigiert werden,“ sagt Tackmann. D.h. Haltungssysteme auf den Prüfstand, verpflichtende integrierte tierärztliche Bestandsbetreuung sowie maximale Besatzdichten für einzelne Ställe, Tierhaltungsstandorte und Regionen.