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„Gekaufte Wahrheit. Gentechnik im Magnetfeld des Geldes“ von Bertram Verhaag
Ein Film über Geheimhaltung, Gefahr und Mut im Rahmen der politischen Filmreihe „Das große Fressen. Hungrig nach Alternativen“

Tackmann und Golze präsentieren dritten Film der politischen Filmreihe der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Diana Golze: „In der Bevölkerung werden gentechnisch manipulierte Lebensmittel mehrheitlich abgelehnt. Trotzdem versuchen Unternehmen mit allen Mitteln, ihre finanziellen Interessen über die Lebensmittelsicherheit und die Entscheidungsfreiheit der Menschen zu stellen. In diesem Film wird dies exemplarisch dokumentiert.“

„Für mich thematisiert der Film zwei wichtige Dinge: die Hemmungslosigkeit solcher Konzerne wie Monsanto, mit der sie für ihren Profit wissenschaftliche Forschung manipulieren, und den Mut solcher Wissenschaftler wie Árpád Pusztai, mit dem sie auf die Unabhängigkeit ihrer Forschung zum Wohle der Allgemeinheit bestehen – auch wenn das die Karriere kostet“, so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE und Schirmherrin der Filmreihe „Das große Fressen. Hungrig nach Alternativen“, die mit „Gekaufte Wahrheit“ ihren dritten Film zur Diskussion über unseren Umgang mit Ressourcen, Demokratie und mögliche Alternativen zur Diskussion stellt.

„Árpád Pusztai und Ignacio Chapela haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind bedeutende Wissenschaftler und ihr Ruf wurde gezielt ruiniert. Beide Wissenschaftler arbeiten im Bereich der Gentechnik. Beide machten wichtige Entdeckungen. Beide sind gefährdet, weil sie sich mit den Mächtigen in der Industrieforschung anlegen. Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95 Prozent der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5 Prozent der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich. Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – solchen intressengeleiteten Studien trauen?“ BERTRAM VERHAAG

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „GEKAUFTE WAHRHEIT. GENTECHNIK IM MAGNETFELD DES GELDES“ von Bertram Verhaag am 29. Oktober um 19.00 Uhr im Gelben Salon des Fontaneklubs, Ritterstraße 69, 14770 Brandenburg an der Havel.

Der Eintritt für den Film und die anschließende Diskussion mit dem Regisseur ist frei.

Zur Filmreihe „Das große Fressen. Hungrig nach Alternativen“: Bei immer mehr Menschen wächst die kritische Sicht auf die Situation in der Gesellschaft und sie stellen Fragen. In welchen Verhältnissen leben wir? Wie gehen wir mit unseren Ressourcen um? Was passiert, wenn Wasser, Boden und andere natürliche Lebensgrundlagen privatisiert werden? Welche Chancen haben Menschen, von ihrer Arbeit zu leben? Warum verhungern so viele Menschen, wenn mehr als genug für alle da ist? Gibt es Alternativen?

Die Filme in der Reihe „Das große Fressen. Hungrig nach Alternativen“ stellen diese Fragen mit künstlerischen Mitteln in einen politischen Kontext und fordern zur Diskussion auf. Zur Debatte über Realität, Alternativen und Utopien, die nach den Filmvorführungen mit den Regisseurinnen und Regisseuren, interessierten Gästen sowie den Bundestagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE in deren Wahlkreis stattfinden.