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Im November fragt Kirsten Tackmann nach den Kosten des Verfahrens der Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei und und danach wie viel öffentliche Mittel dafür bereit gestellt wurden.

  1. Welche Kosten verursacht das von der Bundesministerin Julia Klöckner vorgestellte Verfahren der Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei pro Ei und wie viel öffentliche Mittel wurden zur Entwicklung des Verfahrens bereitgestellt?

Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung

Der Kommentar von Dr. Kirsten Tackmann dazu :

„Die Bundesregierung hat der LINKEN offensichtlich mehrmals ein Kuckucks-Ei ins Nest gelegt. Immer wieder hat sie wenig glaubhaft auf Anfragen (2016: schriftliche Frage 03/228 , 2017: schriftliche Frage 01/224 , 2018: schriftliche Frage 2/337) versichert, eine Verhinderung des Kükentötens durch Technik wäre nahezu kostenneutral. Nun lässt sie die Katze aus dem Sack und räumt ein, dass 1-2 Cent pro Konsum-Ei aufzuschlagen sind, um die männlichen Küken nicht mehr nach, sondern bereits vor dem Schlupf zu töten. Nicht eingerechnet sind die öffentlichen Fördergelder zur Entwicklung dieser Methoden.

Die rund 5 Millionen Fördergeld wären wesentlich sinnvoller zur Unterstützung von Methoden verwendet worden, die eine Lösung des wirklichen Problems sind: das Küken aus ökonomischen Gründen getötet werden. Beispielsweise ziehen Bruderhahninitiativen die männlichen Küken der Legelinien auf – für gerade 4 Cent pro Ei mehr. Aus Tierwohlsicht noch besser sind Zweinutzungsrassen mit ausgewogener Lege- und Fleischleistung, in denen sich die Frage gar nicht stellt.