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„Die Bundesregierung trägt lieber weiter den Streit in die Dörfer, statt den Abstand zwischen Windkraftanlagen und Siedlungen bundesweit einheitlich zu regeln. Ein Abstand von 1.000 Metern würde das regionale Konfliktpotenzial erheblich verringern,“ erklärt Dr. Kirsten Tackmann. Die Bundestagsabgeordnete hatte dazu die Bundesregierung befragt.

Foto: uschi-dreiucker www.pixelio.de

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Tackmann weiter:

„Die Energiewende braucht dringend auch die Akzeptanz in den Dörfern. Deshalb steht im rot-roten Koalitionsvertrag in Brandenburg, dass neue Windkraftanlagen einen Abstand von 1.000 Meter zum nächsten Dorf haben sollen. Diese vernünftige und transparente Regel hätte die Bundesregierung gesetzlich festschreiben können und müssen. Doch sie macht nichts. Sie verschläft die Chance, den Auslegungsstreit über die geltenden technischen Regeln vor Ort zu beenden.

Eine solche gesetzlich festgeschriebene Abstandsregelung wäre nicht nur ein konstruktiver Beitrag zu einer Förderung der erneuerbaren Energien im Interesse der gesamten Gesellschaft. Es wäre auch ein wichtiger Schritt zum Erhalt der Lebensqualität in den Dörfern und kleinen Städte. Die Bundesregierung darf diese Chance nicht verspielen.“

Die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.