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„52.000 Klägerinnen und Kläger in den USA warten auf Entschädigung wegen glyphosatbedingter Krebserkankungen. Aber Bayer spielt weiter auf Zeit, trotz neuen Quartalsrekordergebnisses. Das zeigt die falschen Belohnungsmechanismen des Systems. Dabei kritisieren selbst Investoren des Konzerns vorab, dass eine Vergleichszahlung von schätzungsweise 10 Milliarden US-Dollar weiter aufgeschoben wird. Während der Corona-Pandemie ist die Mediation ausgesetzt, aber das Geschäftsmodell Glyphosat geht weiter auf Kosten von Mensch und Natur. Vor allem in Südamerika und Afrika werden schwere Folgeerkrankungen durch die Anwendung von Pestiziden in Kauf genommen, die in der EU aus guten Gründen verboten sind oder deren Verbote angekündigt sind. Sie dennoch weltweit weiter zu produzieren und zu verkaufen, ist Teil eines finanziell offensichtlich lukrativen Business-Modells. Großspurig Dividende auszahlen und gleichzeitig darauf spekulieren, dass den Opfern der eigenen Produkte Gesundheit, Geld oder/und Leben ausgehen während der verschleppten Entschädigungsverhandlungen, ist nicht nur amoralisch, sondern verbrecherisch. Gesetze müssen Produktion und Export von gefährlichen Wirkstoffen stoppen. Gefährliche Wirkmechanismen halten sich nicht an Grenzen, sondern gelten weltweit. Einen entsprechenden Antrag hat DIE LINKE in den Bundestag eingebracht (Drs 19/17767).“

Hier finden Sie den Antrag (Drs 19/17767).