alt= alt= alt=

START  |  AKTUELLES  |  PRESSE   |  ZUR PERSON   |  FOTOSTRECKE  |  KONTAKT

Der ökologische Landbau ist die umwelt- und klimaschonendste Landbewirtschaftung. Da die meisten ökologisch wirtschaftenden Agrarbetriebe sehr arbeitsintensiv sind, leistet er einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung in den ländlichen Räumen und erhält die Agrobiodiversi-tät, Gewässerqualität und das Bodenleben. Bisher werden nur 6,3 Prozent der landwirt-schaftlichen Nutzfläche der Bundesrepublik ökologisch bewirtschaftet (BÖLW 2014). Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sind 20 Prozent Öko-Landbau.

Die Hauptursachen dafür, dass Agrarbetriebe nicht auf „Bio“ umstellen, liegen in nach wie vor offenen Forschungsfragen (Saatgut, Zuchtlinien, Pflanzenschutz, etc.), einem auch auf dem Bio-Markt ruinösen Preiswettbewerb und Flächenkonkurrenzen bspw. durch den Ener-giepflanzenanbau. Neben der Forschung müssen die Beratungsdienstleistung und der Wis-senstransfer gestärkt werden.

Durch das Bundesprogramm sollten daher vor allem Forschungskapazitäten gestärkt und ausgebaut (50% des Budgets) sowie die Bekanntheit einheimisch produzierter ökologischer Erzeugnisse erhöht werden. Daher soll das Bundesprogramm um 8.000 T€ aufgestockt und wieder auf seinen Kernbereich (Ökolandbau) reduziert werden. Der Namenszusatz „und an-derer nachhaltiger Formen der Landwirtschaft“.

 

Hier der  Änderungsantrag DIE LINKE. zum Entwurf des Bundeshaushaltsplan 2015 – Drucksache 18/2000 – Einzelplan 10, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft – Antrag: 25.000 T€ (+8.000 T€) & Streichung des Zusatzes „und anderer nachhaltiger Formen der Landwirtschaft“:  AEN_LINKE_Oekolandbau_A-Drs 18(10)190