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„Die Bundesregierung will nicht den von den eigenen Fachleuten empfohlenen vollständigen Verzicht auf die chirurgische Ferkelkastration favorisieren und vorrangig unterstützen. Anders ist ihr „gleichberechtigtes nebeneinander“ mit anderen Methoden nicht zu verstehen, die unter dem Strich auch noch deutlich teurer sind.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag die Antwort des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf eine aktuelle parlamentarische Anfrage (Nr. 12/159).

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Wer so handelt, nimmt das Staatsziel Tierschutz nicht wirklich ernst und schickt die Betriebe in eine riskante Sackgasse. Trotz eindeutig anderer Umfrageergebnisse wird fehlende Akzeptanz nicht chirurgisch kastrierter Schweine als Grund behauptet. Selbst wenn dem so wäre, ist das Geld in einer Informationskampagne immer noch deutlich besser angelegt als für Investitionen und in Studien für Methoden, die der Forderung des Gesetzgebers nach Schmerzausschaltung nicht gerecht werden.

Berlin, 18.12.2018

Hier lesen Sie die Antwort der Bundesregierung